stmk.agrarnet.info
  • Presse

  • Wir über uns

  • Kontakt

  • lk österreich
  • lk burgenland
  • lk kärnten
  • lk niederösterreich
  • lk oberösterreich
  • lk salzburg
  • lk steiermark
  • lk tirol
  • lk vorarlberg
  • lk wien
lk steiermark
  • Steiermark
    • Steiermark
    • Aktuelles
    • Wir über uns
    • Zahlen & Fakten
    • Bezirkskammer
    • Bildungshäuser
    • Bäuerinnen
    • Mein Betrieb - Meine Zukunft
    • Verbände
    • Bildergalerien
    • Veranstaltungen
    • Kleinanzeigen
    • Landwirtschaftliche Mitteilungen
    • Downloads
    • Presse
    • Newsletter
  • Markt & Preise
  • Pflanzen
  • Tiere
  • Bio
  • Forst
  • Umwelt & Energie
  • Förderungen
  • Recht & Steuer
  • Betrieb & Familie
  • Bildung
  • Downloads

  • LK Steiermark
  • / Steiermark
  • / Aktuelles
  • Steiermark
  • Aktuelles
  • Wir über uns
  • Zahlen & Fakten
  • Bezirkskammer
  • Bildungshäuser
  • Bäuerinnen
  • Mein Betrieb - Meine Zukunft
  • Verbände
  • Wetter
  • Bildergalerien
  • Veranstaltungen
  • Kleinanzeigen
  • Landwirtschaftliche Mitteilungen
  • Kontakt
  • Downloads
  • Presse
  • Newsletter

Woche der Landwirtschaft: Holz statt Atome spalten

Präsident Gerhard Wlodkowski zum Auftakt der Woche der Landwirtschaft: "Im heimischen Wald, der saubersten Fabrik der Welt, schlummern enorme Energieholz-Reserven."
LK-Vize Hans Resch  LK-Präsident Gerhard Wlodkowski  Carl von Croy © LK/Konstantinov
größer
LK-Vize Hans Resch, LK-Präsident Gerhard Wlodkowski, Carl von Croy © LK/Konstantinov
Fenster schließen
LK-Vize Hans Resch, LK-Präsident Gerhard Wlodkowski, Carl von Croy © LK/Konstantinov
LK-Vize Hans Resch  LK-Präsident Gerhard Wlodkowski  Carl von Croy © LK/Konstantinov
Fenster schließen
Die Atomkatastrophe in Japan und der 25. Jahrestag des Supergaus in Tschernobyl sind Anlass für die Landwirtschaftskammer, heuer die Woche der Landwirtschaft unter das Motto "Holz statt Atome spalten - unser Wald die sauberste Fabrik der Welt" zu stellen. Bei zahlreichen Veranstaltungen zwischen 2. und 8. Mai macht die Landwirtschaftskammer steiermarkweit über den umweltfreundlichen, nachwachsenden Rohstoff Holz aufmerksam, der in der Steiermark 60.000 Arbeitsplätze sichert, saubere Energie liefert und als nachwachsende Energiequelle weiter an Bedeutung gewinnen kann.

Wlodkowski: Kostenwahrheit und Vorrang für erneuerbare Energieträger

"Atomenergie ist nicht nur eine der gefährlichsten, sondern auch eine der teuersten Energieformen", betont Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. Denn weltweit wird die Nuklearindustrie mit jährlich 45 Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln gefördert, eine Kilowattstunde Atomstrom wird im Schnitt mit 15,3 Cent aus öffentlichen Geldern bezuschusst. Berücksichtigt man sämtliche (an die Gesellschaft ausgelagerten) Risiken der nuklearen Stromerzeugung, würde sich der Preis von Atomstrom auf etwa 40 bis 50 Cent verteuern. Wlodkowski verlangt daher Kostenwahrheit bei der Energieerzeugung und Vorrang für erneuerbare Energieträger. Und er bekräftigt seine Forderung an das Land Steiermark, die von den Sozialpartnern erstellte "Energiestrategie 2020" endlich umzusetzen.

Wlodkowski: Mehr Holz für Energiezwecke - 105.000 Privathaushalte und 15.000 öffentliche Gebäude

Holz ist einer der umweltfreundlichsten Rohstoffe. Und trotz verstärkter Nutzung ist der im Wald schlummernde Holzvorrat in den vergangenen sieben Jahren um rund zehn Millionen Festmeter gestiegen, die Waldfläche hat um rund 4000 Hektar oder die doppelte Fläche des Wörthersees zugenommen. Der Kammerpräsident: "Neben der stofflichen Nutzung durch die Säge- und Papierindustrie könnte durch die heimischen Waldbesitzer noch mehr Energieholz als erneuerbare Energiequelle zur Verfügung gestellt werden." Konkret könnten bis zum Jahr 2020 weitere 105.000 Privathaushalte und 15.000 öffentliche Gebäude auf Biowärme umgestellt werden. Der Energieholzeinsatz könnte damit um weitere 20 Prozent, von 3,5 auf 4,4 Millionen Festmeter erhöht werden. Schon bisher werden 173.500 Hauptwohnsitze (35 Prozent) mit der erneuerbaren Energiequelle Holz beheizt.

Resch: Bauen mit Holz ist ein Gebot der Stunde

In der Steiermark wächst alle drei Sekunden ein Kubikmeter Holz nach. Theoretisch könnte aus dem Zuwachs von nur zwei Minuten ein Holzhaus gebaut werden. Untersuchungen der Universität Hamburg zeigen, dass ein einziges Holzhaus bis zu 30 Tonnen CO2 speichern kann. Wenn man bedenkt, dass das Klimaziel Österreichs bei 30 Millionen Tonnen CO2 Einsparung pro Jahr liegt, wird schnell klar, dass Holz der einzige nachhaltige Bau- und Werkstoff ist. "Bauen mit Holz ist somit ein Gebot der Stunde", betont Vizepräsident Hans Resch.

Holz-Hochhäuser auch in der Steiermark?

Das mit neun Geschossen höchste Holzwohngebäude der Welt steht in London und wurde 2008 von einer steirischen Firma errichtet. Mittlerweile kann man sogar schon Gebäude mit 20 Stockwerken sicher bauen. "Mit der neuen OIB-Richtlinie, die im Mai in der Steiermark in Kraft treten wird, ist es -verbunden mit einem ordentlichen Brandschutzkonzept - auch in der Steiermark möglich, solche Bauten umzusetzen", betont Resch. Und weiter: "Es benötigt nun den guten Willen aller Beteiligten, um beispielsweise auf den Reininghaus-Gründen solche Leuchtturmprojekte tatsächlich umzusetzen".

Carl von Croy, Obmann der Land&Forstbetriebe: Waldfläche nimmt weiter zu

Die Steiermark ist mit einer aktuellen Waldfläche von 1,006 Millionen Hektar (61,34 Prozent der Landesfläche) das waldreichste Bundesland Österreichs. Das entspricht einem Viertel der Gesamtwaldfläche des Bundesgebietes oder der Gesamtwaldfläche der Schweiz. Von den insgesamt 3,4 Milliarden Bäumen des Bundesgebietes wachsen rund 850 Millionen Bäume in der Steiermark.

Steirische Waldeigentümer gewährleisten Nachhaltigkeit

Bemerkenswert ist, dass nicht nur der Holzvorrat sondern auch die Waldfläche in der Steiermark im letzten Jahrzehnt stark zugenommen hat. Besonders erfreulich ist hierbei der Umstand anzumerken, dass die Steirischen Waldbesitzer die Mischbaumarten, welche so wichtig für die Stabilität der Bestände und zur Erhaltung der Ertragskraft unserer Waldböden forciert haben. "Trotz stärkerer Nutzung ist der steirische Wald noch ökologischer geworden", betont Carl von Croy, Obmann der Land&Forstbetriebe der Steiermark. Rund ein Drittel der Vögel, Insekten, Pilze und Pflanzen im Wald sind von abgestorbenem Holz abhängig. Im weitesten Sinne nutzen die Waldbewohner das Biotopholz als Nahrungsquelle (z.B. mineralisierte Nährstoffe) und Wohnraum (z.B. Spechthöhlen).

Wlodkowski, Resch und von Croy gegen weitere Bewirtschaftungseinschränkungen

"Der Wald ist Rohstoffproduzent, bringt den Menschen aber auch Erholung, sauberes Wasser, reine Luft und besonders in alpinen Gebieten Schutz vor Naturgefahren. Diese Wirkungen können nur durch aktives Waldmanagement gewährleistet werden. " Wer den Wald unter einen Glassturz stellen will, hat die Wirkungen nicht erkannt. Wir sprechen uns daher gegen weitere Einschränkungen der Nutzung aus", stellten Wlodkowski, Resch und von Croy klar. Und weiter: "Immerhin schon 25 Prozent des österreichischen Waldes sind naturschutzrechtlich ausgewiesene Schutzgebiete wie Nationalparks, Natura 2000-Gebiete oder Landschaftsschutzgebiete".
26.04.2011
Autor:Rosemarie Wilhelm
Drucken
Empfehlen
Weitere Informationen:
< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • Wein: Die Landessieger 2013

  • 1.000 Hektar Hagelschaden

  • „Boden ist ein kostbares Gut“

  • Bauern verlangen faire und objektive Bauverfahren

  • Bauernporträt: Gemeinsam stark

  • Da ist der Wurm drinnen

  • Einfach vor Erosion schützen

  • Wildeinfluss: keine Entspannung in Sicht

  • Zweischneidig: Gülle im Sommer

  • Bauern tun etwas für den Bienenschutz

  • Beize: Bauern brauchen rasch Alternativen

  • Bienen: Bevölkerung will Versachlichung

  • Fehlentscheidung

  • Feindbilder

  • Fragen und Antworten zur Beize

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • LKn im Internet:

  • Österreich

  • Burgenland

  • Kärnten

  • Niederösterreich

  • Oberösterreich

  • Salzburg

  • Steiermark

  • Tirol

  • Vorarlberg

  • Wien

  • Links

  • Kontakt

  • Impressum

  • Landwirtschaftskammer Steiermark

  • 8010 Graz | Hamerlinggasse 3 | 

  • +43 (0) 316 - 8050

  • office@lk-stmk.at

  • © 2012 by www.lk-stmk.at

  • Services:

  • ausgewählte Partner

  • ausgewählte Projekte

  • AIZ

  • ARGE Bäuerinnen

  • ARGE Meister

  • Baulehrschau

  • Gutes vom Bauernhof

  • Landjugend Steiermark

  • Lehrlings- u. Fachausbildungsstelle

  • Lebensqualität Bauernhof

  • Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

  • LFI-Veranstaltungskalender

  • Schule am Bauernhof

  • Tiergesundheitsdienst

  • LKO-Stromkalkulator