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Weltmilchtag am 1. Juni 2010

Anlässlich des morgigen Weltmilchtages verlangt die steirische Landwirtschaftskammer höhere Erzeugerpreise für die heimischen Milchbauern und appelliert an die Konsumenten zu heimischer Milch und heimischen Milchprodukten zu greifen. Wer sich für heimische Milchprodukte entscheidet schont die Umwelt durch kurze Tarnsportwege und hilft mit heimische Arbeitsplätze zu sichern. Allein in der Steiermark schafft die Milchwirtschaft 15.000 Arbeitsplätze.
vl. Kammerdirektor Werner Brugner  Milchprinzessin Sophie I.  Vizepräsident Hans Resch  Milchprinzessin Anita Tändl und Fritz Zöhrer Sprecher der Milchbauern © Rosemarie Wilhelm
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vl. Kammerdirektor Werner Brugner, Milchprinzessin Sophie I., Vizepräsident Hans Resch, Milchprinzessin Anita Tändl und Fritz Zöhrer Sprecher der Milchbauern © Rosemarie Wilhelm
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vl. Kammerdirektor Werner Brugner, Milchprinzessin Sophie I., Vizepräsident Hans Resch, Milchprinzessin Anita Tändl und Fritz Zöhrer Sprecher der Milchbauern © Rosemarie Wilhelm
vl. Kammerdirektor Werner Brugner  Milchprinzessin Sophie I.  Vizepräsident Hans Resch  Milchprinzessin Anita Tändl und Fritz Zöhrer Sprecher der Milchbauern © Rosemarie Wilhelm
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Am 1. Juni ist Weltmilchtag.
Anlässlich des Weltmilchtages appellieren die steirischen Bäuerinnen und Bauern an die Konsumenten zu heimischer Milch und heimischen Milchprodukten zu greifen. "Diese zeichnen sich durch Frische und höchste Qualität aus und sind am rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel erkennbar", betonte Vizepräsident Hans Resch zum bevorstehenden Weltmilchtag. Und weiter: "Wer heimische Milch und Milchprodukte bevorzugt, schont die Umwelt durch kurze Transportwege und hilft mit heimische Arbeitsplätze zu sichern. Und: Allein in der Steiermark sichert die Milchwirtschaft rund 15.000 Arbeitsplätze."
 
Milchbauern erhalten die wunderschöne Landschaft.
"Die Rinderbauern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Pflege unserer unverwechselbaren und vielfältigen Kulturlandschaft, die sich durch ein harmonisches Wechselspiel von Wiesen, Weiden, Almen, Äckern und Forst auszeichnet. Ohne Rinderbauern wäre das Landschaftsbild für den Tourismus nicht so attraktiv. Immerhin: Eine Milchkuh ist Garantin dafür, dass zwei Hektar Grünland erhalten und gepflegt werden", unterstrich Resch ferner.
 
Milchpreise ziehen etwas an, Fixkosten aber nach wie vor sehr hoch. Kammer fordert höhere Erzeugerpreise.
"Die Erzeugerpreise für Milch erholen sich zwar seit vergangenem Herbst/Winter langsam, die Fixkostenbelastung ist für die Milchbauern weiterhin sehr hoch. Die Lage der Milchbauern ist daher nach wie vor nicht einfach", sagt Fritz Zöhrer, Sprecher der Milchbauern in der Landwirtschaftskammer, der gemeinsam mit Vizepräsident Hans Resch höhere Erzeugerpreise verlangt. Zu kämpfen haben die Milchbauern in erster Linie mit den teuren Energie-, Maschinen- und Gebäudekosten. Ein Stallplatz für eine Milchkuh kostet derzeit rund 10.000 Euro.
 
Faire Erzeugerpreise und Leistungsabgeltungen von EU, Bund und Land für Überleben der Milchbauern entscheidend.
"Eine Kombination aus fairen Erzeugermilchpreisen und Leistungsabgeltungen sind entscheidend für das Überleben der Milchviehbetriebe in den benachteiligten alpinen Regionen. Deshalb dürfen die bestehenden EU-Leistungsabgeltungen sowie die Kofinanzierungen von Bund und Land für das Wirtschaften unter diesen - im Vergleich zu anderen europäischen Gunstlagen - erschwerten Produktionsbedingungen in der neuen EU-Programmperiode nach 2013 nicht angetastet werden, verlangen Resch und Zöhrer mit Nachdruck.
 
Milchbauern investieren in Tierschutz und Umweltschutz.
"Die heimischen Milchviehhalter setzen auf Tierschutz und Umweltschutz", betont der Kammerdirektor Werner Brugner. Und weiter: "Sie haben in den vergangenen Jahren verstärkt in Laufställe investiert, in denen sich die Rinder frei bewegen können. Außerdem haben viele von ihnen im Sinne einer umweltgerechten Landwirtschaft Düngersammelanlagen geschaffen, worin Mist und Gülle sechs Monate gelagert werden und dann als wirtschaftseigener Dünger auf die Wiesen und Felder ausgebracht wird.
 
Landwirtschaftskammer unterstützt Milchbauern bei der Optimierung des Betriebsmanagements, beim Stallbau und bei der Qualitätssicherung.
"Die steirische Landwirtschaftskammer bietet den heimischen Milchbauern umfassende, zukunftsweisende Beratungsangebote. Diese reichen von der Optimierung der Milchleistung und Betriebsabläufe über den Kuhkomfort, bester Fütterung, Stallbau und Zuchtfragen bis hin zur Qualitätssicherung der Milch", betont der Kammerdirektor ferner. Und weiter: "Mit derartigen Beratungsangeboten begleitet die Landwirtschaftskammer die heimischen Milchbauern kontinuierlich und äußerst nachhaltig."
31.05.2010
Autor:Rosemarie Wilhelm
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