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"Was letzte Woche passiert ist, ist ein Skandal", so Sinabell zu den starken Schwankungen beim Weizenpreis. Eine Regulierung von Spekulationen sei unbedingt notwendig, ein generelles Verbot sei aber nicht sinnvoll, da "Spekulationen dem Markt die nötige Liquidität gewähren".
Spekulationen führen zu kurzfristige Preisschwankungen. Auch Exportstopps, wie jener, den Russland auf Weizen verhängt hat, haben Auswirkungen auf die Preise. Im Gegensatz zu Spekulationen sind die Auswirkungen hier langfristig aber viel größer. Sinabell nennt noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Die meisten Geschäfte werden in US-Dollar abgewickelt, was aufgrund des schwachen Euros für Europa nachteilig ist.
"Katastrophale Folgen" können die Preissprünge bei Nahrungsmitteln für Schwellen- und Entwicklungsländer haben, da diese Länder oft von einzelnen Produkten, wie etwa Kaffee, Kakao oder Soja abhängig sind. Sinabell empfiehlt daher eine "Diversifizierung der Agrarproduktion".
Der WIFO-Agrarexperte betont im APA-Gespräch weiters, dass man heute ‑ anders als bei den Rohstoff-Preissprüngen in den Jahren 2007 und 2008 ‑ bereits von einem Vorwissen profitieren könne. Trotzdem bestehe das Risiko, dass Teuerungen zum Endverbraucher durchgereicht werden.
Spekulationen führen zu kurzfristige Preisschwankungen. Auch Exportstopps, wie jener, den Russland auf Weizen verhängt hat, haben Auswirkungen auf die Preise. Im Gegensatz zu Spekulationen sind die Auswirkungen hier langfristig aber viel größer. Sinabell nennt noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Die meisten Geschäfte werden in US-Dollar abgewickelt, was aufgrund des schwachen Euros für Europa nachteilig ist.
"Katastrophale Folgen" können die Preissprünge bei Nahrungsmitteln für Schwellen- und Entwicklungsländer haben, da diese Länder oft von einzelnen Produkten, wie etwa Kaffee, Kakao oder Soja abhängig sind. Sinabell empfiehlt daher eine "Diversifizierung der Agrarproduktion".
Der WIFO-Agrarexperte betont im APA-Gespräch weiters, dass man heute ‑ anders als bei den Rohstoff-Preissprüngen in den Jahren 2007 und 2008 ‑ bereits von einem Vorwissen profitieren könne. Trotzdem bestehe das Risiko, dass Teuerungen zum Endverbraucher durchgereicht werden.

