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Eier: Importverbot für illegale Käfigeier gefordert
Die Steiermark ist mit einem Anteil von 38 Prozent der größte Eierproduzent und mit 27 Prozent einer
der größten Mastgeflügelproduzenten Österreichs. Die Nachwehen des deutschen Dioxinskandals
(Jänner 2011) haben bis Herbst 2011 auf die Preise gedrückt. Die viel teureren Futtermittelkosten
durch die GVO-freie Fütterung und höheren Energiekosten brachten die Legehennen- und
Geflügelhalter massiv unter Druck. Erst im Herbst 2011 entspannte sich die Lage.
Die heimischen Legehennenhalter sind hinsichtlich der GVO-freien Fütterung und der
Alternativhaltung Musterschüler. Noch immer sind zwölf EU-Länder bei der Umsetzung des EU-weiten
Käfigverbotes (Stichtag: 1. Jänner 2012), säumig. Als versteckte Eier landen diese illegalen Käfigeier
nach wie vor in Kuchen, Gebäck, Nudeln oder in der Gastronomie. Denn 25 Prozent des heimischen
Eierverbrauchs stammen von überwiegend illegalen ausländischen Käfigeiern. Und für kein einziges
EU-Land ist die flächendeckende GVO-freie Fütterung überhaupt ein Thema.
Forderungen der Landwirtschaftskammer:
Zahlen und Fakten. Der Produktionswert für Eier beträgt 72,4 Millionen Euro, jener für Mastgeflügel liegt bei 43,1 Millionen Euro. Insgesamt werden 115,5 Millionen Euro erwirtschaftet.
Forderungen der Landwirtschaftskammer:
- Verbringungsverbot von illegalen ausländischen Käfigeiern nach Österreich.
- Kennzeichnungspflicht von Eiprodukten im Lebensmittelhandel nach Herkunft und
Haltungsform.
- Kennzeichnungspflicht von Eiern in der Gastronomie nach Herkunft und Haltungsform.
- Anstrengen eines Vertragsverletzungsverfahrens für säumige Länder.
Zahlen und Fakten. Der Produktionswert für Eier beträgt 72,4 Millionen Euro, jener für Mastgeflügel liegt bei 43,1 Millionen Euro. Insgesamt werden 115,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

