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Das von Gesundheitsminister Alois Stöger (SP) geforderte Verbot der Ferkelschutzkörbe stößt auf völlige Ablehnung der heimischen Agrarspitzen. Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich sicherte auf Anfrage der Landwirtschaftlichen Mitteilungen den Schweinebauern seine volle Unterstützung zu und wies die von der Volksanwaltschaft georteten Missstände entschieden zurück. Der Minister: "Die heimischen Schweinebauern setzen 1:1 EU-Recht um und handeln vollkommen im legalen Bereich." Die Branche sei ohnehin schon in einer Umbruchphase und wegen des Umstiegs auf die Gruppenhaltung sehr verunsichert. Ein Systemwechsel auf das Schweizer Modell würde eine massive Verschärfung gegenüber dem EU-Recht und umfassende Investitionen bedeuten. Dies würde insbesondere die kleineren Betriebe gefährden, so der Minister.
Brief an Stöger
Indessen haben die Landwirtschaftskammer Österreich und der Verband österreichischer Schweinebauern (VÖS) in einem Brief an den Gesundheitsminister eine fachliche Tierschutzdebatte betreffend der Ferkelschutzkörbe eingefordert. Dazu Präsident Gerhard Wlodkowski: "Die Branche ist gerne zu einer internen Fachdiskussion bereit. Wir haben beim Gesundheitsminister eine interne Fachdiskussion mit nationalen und internationalen Fachleuten, Branchenvertretern, Tierschützern und Rechtsexperten angeregt." In dem Brief werden auch mehrere nationale und internationale Forschungsberichte angeführt. Sie kommen zum Schluss, dass eine vorübergehende Bewegungseinschränkung der Muttersau vertretbar ist. Außerdem schützen die Ferkelschutzkörbe die Ferkel während der Geburtsphase vor dem Erdrücken und in den ersten Lebenstagen vor Verletzungen. Der Tod von rund 500.000 Ferkel wird in Österreich so verhindert.
Herkunft kennzeichnen
In diesem Zusammenhang fordern Minister Berlakovich und Präsident Fritz Grillitisch den Gesundheitsminister auf, in der EU die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln wie Schweinefleisch voranzutreiben. Grillitsch: "Statt den heimischen Schweinebauern wettbewerbsverzerrende Maßnahmen aufzuerlegen, sollte sich Minister Alois Stöger überlegen, wie die Lebensmittelherkunft nachvollziehbar gekennzeichnet werden kann."
Brief an Stöger
Indessen haben die Landwirtschaftskammer Österreich und der Verband österreichischer Schweinebauern (VÖS) in einem Brief an den Gesundheitsminister eine fachliche Tierschutzdebatte betreffend der Ferkelschutzkörbe eingefordert. Dazu Präsident Gerhard Wlodkowski: "Die Branche ist gerne zu einer internen Fachdiskussion bereit. Wir haben beim Gesundheitsminister eine interne Fachdiskussion mit nationalen und internationalen Fachleuten, Branchenvertretern, Tierschützern und Rechtsexperten angeregt." In dem Brief werden auch mehrere nationale und internationale Forschungsberichte angeführt. Sie kommen zum Schluss, dass eine vorübergehende Bewegungseinschränkung der Muttersau vertretbar ist. Außerdem schützen die Ferkelschutzkörbe die Ferkel während der Geburtsphase vor dem Erdrücken und in den ersten Lebenstagen vor Verletzungen. Der Tod von rund 500.000 Ferkel wird in Österreich so verhindert.
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In diesem Zusammenhang fordern Minister Berlakovich und Präsident Fritz Grillitisch den Gesundheitsminister auf, in der EU die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln wie Schweinefleisch voranzutreiben. Grillitsch: "Statt den heimischen Schweinebauern wettbewerbsverzerrende Maßnahmen aufzuerlegen, sollte sich Minister Alois Stöger überlegen, wie die Lebensmittelherkunft nachvollziehbar gekennzeichnet werden kann."

