Landesrat Johann Seitinger, Obmann der Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. Franz Labugger, Geschäftsführer Andreas Cretnik und Hofrat Georg Zöhrer © Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. |
Slowenisches Ansinnen: Irreführung der Konsumenten
Bekanntlich hat Slowenien für Kürbiskernöl auch einen EU-Herkunftsschutz beantragt und will dieses für den internationalen Export als "Steirisches Kürbiskernöl über der Mur" kennzeichnen. Jeglicher Hinweis auf Slowenien wird dabei unterdrückt. Außerdem wollen sie auch ausländische Kerne beispielsweise aus China oder Russland in Slowenien verpressen und dieses als "Steirisches Kürbiskernöl über der Mur" verkaufen. "Das ist eine Irreführung der Konsumenten", betont Franz Labugger.
Heftiger Widerstand
Das stößt auf heftigen Widerstand Österreichs. Insgesamt acht Proponenten, darunter die Republik Österreich, Land Steiermark, Landwirtschaftskammer, die Erzeugergemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g. A. sowie die Wirtschaftskammer haben Einsprüche erhoben.
Wort Steiermark darf nicht vorkommen
Die steirische Delegation deponierte gestern im Kabinett von Agrarkommissar Dacian Ciolos und in der Generaldirektion Landwirtschaft die steirischen Anliegen mit Nachdruck. So verlangen die Steirer, dass slowenisches Kernöl richtig gekennzeichnet werden muss. Labugger: "Die slowenische Kernöl-Marke muss auch das Herkunftsland, also Slowenien beinhalten". Und weiter: "Keinesfalls darf auf der slowenischen Marke das Wort Steiermark vorkommen".
In Brüssel wird man das Thema Kernöl jetzt eingehend prüfen, spätestens Ende des Jahres wird es eine Entscheidung geben.
Bekanntlich hat Slowenien für Kürbiskernöl auch einen EU-Herkunftsschutz beantragt und will dieses für den internationalen Export als "Steirisches Kürbiskernöl über der Mur" kennzeichnen. Jeglicher Hinweis auf Slowenien wird dabei unterdrückt. Außerdem wollen sie auch ausländische Kerne beispielsweise aus China oder Russland in Slowenien verpressen und dieses als "Steirisches Kürbiskernöl über der Mur" verkaufen. "Das ist eine Irreführung der Konsumenten", betont Franz Labugger.
Heftiger Widerstand
Das stößt auf heftigen Widerstand Österreichs. Insgesamt acht Proponenten, darunter die Republik Österreich, Land Steiermark, Landwirtschaftskammer, die Erzeugergemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g. A. sowie die Wirtschaftskammer haben Einsprüche erhoben.
Wort Steiermark darf nicht vorkommen
Die steirische Delegation deponierte gestern im Kabinett von Agrarkommissar Dacian Ciolos und in der Generaldirektion Landwirtschaft die steirischen Anliegen mit Nachdruck. So verlangen die Steirer, dass slowenisches Kernöl richtig gekennzeichnet werden muss. Labugger: "Die slowenische Kernöl-Marke muss auch das Herkunftsland, also Slowenien beinhalten". Und weiter: "Keinesfalls darf auf der slowenischen Marke das Wort Steiermark vorkommen".
In Brüssel wird man das Thema Kernöl jetzt eingehend prüfen, spätestens Ende des Jahres wird es eine Entscheidung geben.

