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Almen: Ergebnisse der Sonderkommission

Rückwirkende Richtigstellungen können noch bis 28. Juni in den Bezirkskammern erfolgen
Kuh auf der Weide © LK-Stmk
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Kuh auf der Weide © LK-Stmk
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Die Sonderkommission „Almen“ unter der Leitung von Franz Fischler hat in den vergangenen Wochen über erste Ergebnisse informiert. In den Medien wurde darüber berichtet. Minister Nikolaus Berlakovich hat eine Antragsfristerstreckung bis 28. Juni erreicht. In der Steiermark wurden bei allen Almen, die 2011 oder 2012 keine Vorortkontrolle hatten, die Futterfläche unter Berücksichtigung der vorläufigen Referenzfläche der Agrarmarkt Austria (AMA) und unter Mitwirkung des Almbewirtschafters neuerlich beurteilt. Die Antragstellung ist bei nahezu allen Almen abgeschlossen. In diesen Fällen gilt die Futterflächenreferenz als endgültig, es gibt keinen weiteren Handlungsbedarf. Wichtig ist, dass jeder Almbewirtschafter bei der Festlegung der Futterfläche 2013 vorsichtig und mit großer Sorgfalt vorgegangen ist, damit die Beanstandungsquote bei den Vorortkontrollen 2013 wesentlich niedriger ausfällt als in den letzten Jahren. Nur damit kann erreicht werden, dass Sanktionen und Rückforderungen vermieden werden können.

Kontakt Bezirkskammer

Die Verantwortung der Futterflächenermittlung liegt beim Almbewirtschafter. Sollten Sie wider Erwarten meinen, dass die beantragte Almfutterfläche 2013 nicht das tatsächlich vorhandene Ausmaß in der Natur widerspiegelt, werden Sie ersucht sofort mit der Bezirkskammer Kontakt aufzunehmen. Die rückwirkende Richtigstellung der Almfutterfläche bis 2009 beziehungsweise bis zur letzten Vor-Ort-Kontrolle ist sanktionsfrei. Je nach Höhe der Direktzahlungen und der verbleibenden Futterfläche je aufgetriebenem GVE kann es trotzdem zu erheblichen Rückzahlungen kommen. Neu ist, dass bei Schlägen mit 100 Prozent Futterfläche wie bei den Heimflächen bis zu sechs Prozent Landschaftselemente beinhaltet sein können.
17.06.2013
Autor:Roman Musch
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