Jungtierdurchfälle können zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen führen © LV für Schafzucht und Schafhaltung OÖ |
Kokzidien sind vorrangig eine Stallerkrankung, können jedoch auch auf der Weide (vor allem im Mai/Juni) vorkommen. Kokzidien können bei starkem Befall schwere Darmwandschädigungen verursachen und neben Durchfällen auch bis zum Tod führen. Zumeist sind die am besten entwickelten Lämmer im Alter von 4-6 Wochen betroffen, die in diesem Alter zusätzlich eine Abwehrschwäche haben. Dies ist nämlich die Phase, in der die Abwehrkraft durch die Antikörper aus der Biestmilch abnimmt und die Lämmer erst eine eigene Immunabwehr aufbauen müssen.
Kokzidien leben in der Darmschleimhaut. Nur bei Massenbefall und bei ungünstigen Haltungsbedingungen wie hoher Besatzdichte bei gleichzeitig warmen Temperaturen (schlechtes Stallklima) und Stress (z.B. Absetzen, Transport etc.) kommt es zu einer massiven Vermehrung im Darm. Der starke Durchfall führt zu einer Austrocknung (Dehydratation) des Körpers. Der Durchfall ist wässrig, dunkel und mitunter sind Blutbeimengungen möglich. Wenn die Tiere über längere Zeit befallen sind, bleiben sie in der Entwicklung zurück und werden zu Kümmerern, d.h. sie haben Wachstumsstörungen, magern ab und haben ein struppiges Fell. Oftmals werden Kokzidiosen jedoch nicht erkannt, da sie auch mild verlaufen können. Diese Tiere fallen nur durch schlechtere Gewichtszunahmen und weniger Appetit auf.
Kokzidien leben in der Darmschleimhaut. Nur bei Massenbefall und bei ungünstigen Haltungsbedingungen wie hoher Besatzdichte bei gleichzeitig warmen Temperaturen (schlechtes Stallklima) und Stress (z.B. Absetzen, Transport etc.) kommt es zu einer massiven Vermehrung im Darm. Der starke Durchfall führt zu einer Austrocknung (Dehydratation) des Körpers. Der Durchfall ist wässrig, dunkel und mitunter sind Blutbeimengungen möglich. Wenn die Tiere über längere Zeit befallen sind, bleiben sie in der Entwicklung zurück und werden zu Kümmerern, d.h. sie haben Wachstumsstörungen, magern ab und haben ein struppiges Fell. Oftmals werden Kokzidiosen jedoch nicht erkannt, da sie auch mild verlaufen können. Diese Tiere fallen nur durch schlechtere Gewichtszunahmen und weniger Appetit auf.

