stmk.agrarnet.info
  • Presse

  • Wir über uns

  • Kontakt

  • lk österreich
  • lk burgenland
  • lk kärnten
  • lk niederösterreich
  • lk oberösterreich
  • lk salzburg
  • lk steiermark
  • lk tirol
  • lk vorarlberg
  • lk wien
lk steiermark
  • Steiermark
    • Steiermark
    • Aktuelles
    • Wir über uns
    • Zahlen & Fakten
    • Bezirkskammer
    • Bildungshäuser
    • Bäuerinnen
    • Mein Betrieb - Meine Zukunft
    • Verbände
    • Bildergalerien
    • Veranstaltungen
    • Kleinanzeigen
    • Landwirtschaftliche Mitteilungen
    • Downloads
    • Presse
    • Newsletter
  • Markt & Preise
  • Pflanzen
  • Tiere
  • Bio
  • Forst
  • Umwelt & Energie
  • Förderungen
  • Recht & Steuer
  • Betrieb & Familie
  • Bildung
  • Downloads

  • LK Steiermark
  • / Tiere
  • / Rinder
  • Tiere
  • Rinder
  • Milchwirtschaft
  • Schweine
  • Sonstige Tierarten
  • Fütterung
  • Tiergesundheit & Tierschutz
  • Blauzungenkrankeit

Kalbinnen nach Gewicht belegen

In sehr vielen Milchviehbetrieben wird der Belegungszeitpunkt der Kalbinnen nach dem Alter gewählt. Eine bessere Möglichkeit, den idealen Belegungszeitpunkt von Kalbinnen zu bestimmen, ist die Verwendung eines Wiegemaßbandes für Jungvieh und die Kalbinnen nach dem Gewicht zu belegen.
Wiegemaßband für Jungvieh © Ing. Josef Pirklbauer
größer
Wiegemaßband für Jungvieh © Ing. Josef Pirklbauer
Fenster schließen
Wiegemaßband für Jungvieh © Ing. Josef Pirklbauer
Wiegemaßband für Jungvieh © Ing. Josef Pirklbauer
Fenster schließen
In der Beratungspraxis zeigt sich immer wieder, dass Betriebe, die nach dem Alter belegen, die Kalbinnen sehr oft zu spät belegen! Des Öfteren wird die Wachstumskapazität der Kalbinnen unterschätzt. Besonders in Betrieben, die auch eine intensive Milchproduktion betreiben, werden sehr oft die Kalbinnen intensiver aufgezogen. Hier lohnt es sich, das Wiegemaßband für Jungvieh zu verwenden, damit die Kalbinnen nicht zu spät beziehungsweise mit einem zu hohen Gewicht belegt werden.
Aus einer späteren Belegung resultieren die bekannten negativen Auswirkungen: schlechte Fruchtbarkeit, Verfettung der Kalbinnen und eventuell auftretende Probleme bei der Geburt.

Zu einer wirtschaftlichen Milchproduktion zählt nicht nur die optimale Versorgung und Betreuung der Milchkuh, sondern auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Jungvieh. Bereits während der Aufzucht der Jungrinder werden schon die Weichen für die Leistungsbereitschaft der Tiere gestellt. Dabei sind in der Jungviehaufzucht auch noch erhebliche Einsparungspotenziale möglich.
Bei Fleckvieh sollte die Skala Fleckvieh Fleisch verwendet werden. © Ing. Josef Pirklbauer
größer
Bei Fleckvieh sollte die Skala Fleckvieh Fleisch verwendet werden. © Ing. Josef Pirklbauer
Fenster schließen
Bei Fleckvieh sollte die Skala Fleckvieh Fleisch verwendet werden. © Ing. Josef Pirklbauer
Bei Fleckvieh sollte die Skala Fleckvieh Fleisch verwendet werden. © Ing. Josef Pirklbauer
Fenster schließen

Eine Verringerung des Erstkalbealters bewirkt:

  • Senkung der Aufzuchtkosten
  • Geringerer Stallplatzbedarf und Futterflächenbedarf
  • Verringerung der Arbeitszeitbelastung
Der Brustumfang wird direkt hinter den Vorderbeinen gemessen © Ing. Josef Pirklbauer
größer
Der Brustumfang wird direkt hinter den Vorderbeinen gemessen © Ing. Josef Pirklbauer
Fenster schließen
Der Brustumfang wird direkt hinter den Vorderbeinen gemessen © Ing. Josef Pirklbauer
Der Brustumfang wird direkt hinter den Vorderbeinen gemessen © Ing. Josef Pirklbauer
Fenster schließen

Belegung nach Gewicht und nicht nach dem Alter:

Bei einer optimalen Kalbinnenaufzucht ist bei Fleckvieh ein Erstkalbealter von 26 - 28 Monaten durchaus realistisch. Damit diese Vorgaben auch erreicht werden und die Kalbinnen mit einem Gewicht bei der Belegung von 440 kg bis 480 kg (Fleckvieh) belegt werden können, sind folgende Zunahmen pro Tag und Gewichte in den einzelnen Alterskategorien anzustreben:
  • tägl. Zunahmen bis 1 Jahr: 850 Gramm
  • tägl. Zunahmen 1 Jahr bis Belegung: 770 Gramm
  • tägl. Zunahmen Belegung bis Abkalbung: 750 Gramm
  • Gewicht 6 Monate: 200 kg
  • Gewicht 12 Monate: 350 kg
  • Gewicht Belegung: 440 – 480 kg (FV), 390 - 420 kg (Holstein, Braunvieh)
  • Gewicht nach der Abkalbung: 640-670 kg (FV) 600-620 kg (Holstein, Braunvieh)
Nach einer Auswertung des LKV OÖ aus 2012 beträgt das durchschnittliche Erstkalbealter quer über alle Rassen 28,6 Monate. Aus dieser Auswertung ist ersichtlich, dass eine Reduzierung des Abkalbealters um 1-2 Monate durchaus realistisch erscheint. Im Beratungsangebot "Jungvieh - Aufzucht und Fütterung“ können sich die Landwirte bei den Beraterinnen und Beratern der Beratungsstellen für Rinderproduktion eingehend über die Aufzucht von Kalbinnen informieren. Weiters bekommen Betriebe, die Kalbinnen aufziehen oder Kalbinnen aufziehen lassen, Informationen über Aufzuchtverträge.
Im Weiterbildungsprogramm des Ländlichen Fortbildungsinstitutes (LFI) wird die Veranstaltung: “Kalbinnenaufzucht – Die Basis legen für eine wirtschaftliche Milchkuh“ angeboten.

Das Wiegemaßband für Jungvieh kann im Kundenservice der Landwirtschaftskammer oder bei den Beratern der Beratungsstellen Rinderproduktion zum Preis von EUR 5,- plus Versandkosten bestellt werden.

Schnell gelesen:

  • Kalbinnen nach Gewicht und nicht nach Alter belegen
  • Wiegemaßband für Jungvieh verwenden
  • Eine Reduktion des Erstkalbealters bringt wirtschaftliche Vorteile und keine Leistungseinbußen
  • Beratungsangebote und Weiterbildungsangebote nutzen.
14.06.2013
Autor:Ing. Josef Pirklbauer
Drucken
Empfehlen
Weitere Informationen:
< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >
  • Strukturwandel in der österreichischen Rinderwirtschaft schreitet voran

  • Die neue Trächtigkeit wird vor der Abkalbung programmiert

  • Der Fett/Eiweiß- Quotient (FEQ)

  • Erstmals ergänzt Rassendurchschnitt die Auswertungen je Betrieb

  • Warum gerade die braune Kuh?

  • Der schnelle Weg zum Wiederkäuer: Kälber-TMR

  • In der Rindermast bleiben die Spannen eng

  • Fruchtbarkeitsmanagement optimieren

  • 1. NÖ Fleischrindertag: 9. März 2013

  • Kühe melken und Kälber saugen lassen

  • Reportage: Konsequente Zuchtarbeit in Bayern

  • Optimales Klima im Rinderstall

  • Reportage: Sandra Tuider, gibt gutwüchsigen Nadel- und Laubbaumarten aus der Naturverjüngung Vorrang

  • Reportage: Wimmer, nehmen auf die Ausrichtung der Waldhänge Rücksicht

  • Kuhsignale richtig deuten

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >
  • LKn im Internet:

  • Österreich

  • Burgenland

  • Kärnten

  • Niederösterreich

  • Oberösterreich

  • Salzburg

  • Steiermark

  • Tirol

  • Vorarlberg

  • Wien

  • Links

  • Kontakt

  • Impressum

  • Landwirtschaftskammer Steiermark

  • 8010 Graz | Hamerlinggasse 3 | 

  • +43 (0) 316 - 8050

  • office@lk-stmk.at

  • © 2012 by www.lk-stmk.at

  • Services:

  • ausgewählte Partner

  • ausgewählte Projekte

  • AIZ

  • ARGE Bäuerinnen

  • ARGE Meister

  • Baulehrschau

  • Gutes vom Bauernhof

  • Landjugend Steiermark

  • Lehrlings- u. Fachausbildungsstelle

  • Lebensqualität Bauernhof

  • Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

  • LFI-Veranstaltungskalender

  • Schule am Bauernhof

  • Tiergesundheitsdienst

  • LKO-Stromkalkulator