stmk.agrarnet.info
  • Presse

  • Wir über uns

  • Kontakt

  • lk österreich
  • lk burgenland
  • lk kärnten
  • lk niederösterreich
  • lk oberösterreich
  • lk salzburg
  • lk steiermark
  • lk tirol
  • lk vorarlberg
  • lk wien
lk steiermark
  • Steiermark
    • Steiermark
    • Aktuelles
    • Wir über uns
    • Zahlen & Fakten
    • Bezirkskammer
    • Bildungshäuser
    • Bäuerinnen
    • Mein Betrieb - Meine Zukunft
    • Verbände
    • Bildergalerien
    • Veranstaltungen
    • Kleinanzeigen
    • Landwirtschaftliche Mitteilungen
    • Downloads
    • Presse
    • Newsletter
  • Markt & Preise
  • Pflanzen
  • Tiere
  • Bio
  • Forst
  • Umwelt & Energie
  • Förderungen
  • Recht & Steuer
  • Betrieb & Familie
  • Bildung
  • Downloads

  • LK Steiermark
  • / Steiermark
  • / Aktuelles
  • Steiermark
  • Aktuelles
  • Wir über uns
  • Zahlen & Fakten
  • Bezirkskammer
  • Bildungshäuser
  • Bäuerinnen
  • Mein Betrieb - Meine Zukunft
  • Verbände
  • Wetter
  • Bildergalerien
  • Veranstaltungen
  • Kleinanzeigen
  • Landwirtschaftliche Mitteilungen
  • Kontakt
  • Downloads
  • Presse
  • Newsletter

Region Murtal: Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer rücken enger zusammen

Gemeinsame Vorzeige-Projekte sollen Wirtschaftsraum Murtal neu beleben
Murtal_WK_LK © Haslebner
größer
Murtal_WK_LK © Haslebner
Fenster schließen
Murtal_WK_LK © Haslebner
Murtal_WK_LK © Haslebner
Fenster schließen
Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer gehen künftig neue, gemeinsame Wege, um den Wirtschaftsraum Murtal nachhaltig zu beleben. „Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten in den vergangenen Monaten wurden mit den lokalen Verantwortungsträgern ambitionierte Vorzeigeprojekte für die Region erarbeitet. Mit dieser Offensive wollen wir dem Abwanderungs-Trend entgegenwirken und den Großraum der Region Murtal zu einer Vorzeigeregion in den Bereichen Energie sowie Genuss, Kulinarik und Tourismus etablieren“, betonen Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski und Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk. Und weiter: „Wirtschaft und Landwirtschaft sind die Motoren der ländlichen Räume. Mit drei ambitionierten Projekten stärken wir das Unternehmertum, schaffen neue Arbeitsplätze und geben der Region ein attraktives, unverwechselbares Profil.“

Erster Schritt: Startschuss für drei innovative Zukunftsprojekte

„In einem ersten Schritt werden drei große Projekte in Angriff genommen“, betonen Wlodkowski und Herk. Diese sind:
1.    Energieoffensive: Energievision Murtal mit Energie-Innovationszentrum
2.    Mehr Strahlkraft als Genuss- und Tourismusregion Murtal
3.    Unternehmeroffensive: Starkes Unternehmertum – Nachwuchs fördern und bilden 

1. Energieoffensive: Energievision Murtal – Energie-Innovationzentrum soll entstehen

Die Energieversorgung ist der Schlüssel für die Zukunft. „Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer setzen mit dem Projekt ‚Energieoffensive – Energievision Murtal‘ ein österreichweites Vorzeigebeispiel um. Dabei sollen die Erfolge des laufenden Projekts ‚Energievision Murau‘ auf die Region Murtal ausgedehnt werden und ein Energie-Innovationszentrum entstehen“, so Wlodkowski und Herk. „Bis 2015 soll Murau als eine der ersten Regionen Österreichs energieautark werden“, so der Murauer Landwirtschaftskammer-Obmann Thomas Wirnsberger. Zwar sei Murau laut Herk bereits Strom-Netto-Exporteur, d.h. es wird mehr Strom in der Region erzeugt, als benötigt wird, dennoch ist der konsequente Ausbau von Biomasse und Solarenergie zur Wärmeerzeugung, die stärkere Nutzung von Wind- und Wasserkraft sowie der Photovoltaik erforderlich. Zudem sind auch dezentrale Biomassekraftwärme-Koppelungen zur Strom- und Wärmeerzeugung weiter zu forcieren“, unterstreicht Wirnsberger. Und weiter: „Auch dem Thema Energieeffizienz messen wir höchste Priorität bei. Dazu müssen fünf Prozent der Gebäude bis 2020 energiesaniert werden, was einer Verdoppelung gleichkommt“. In diesem Zusammenhang müsse laut Herk und Wlodkowski von Land und Bund stärker gefördert werden. Hier verweist Herk auch auf die seit 10 Jahren bestehende enge Zusammenarbeit der WK mit Land, der Fachabteilung 19 d, der Sfg im Rahmen des geförderten Beratungsprogramms WIN-Energy – wie man nachhaltig Energie sparen und damit Kosten senken kann.

„Zur Bündelung der Forschung und Entwicklung im Energiebereich – speziell von erneuerbarer Energie und zur Verbesserung der Energieeffizienz – soll in der Region Murtal ein Energie-Innovationszentrum geschaffen werden“, führten Wlodkowski und Herk ferner aus. Dazu sollen alle regionalen Experten und bestehenden Einrichtungen eingebunden werden. „Land- und Forstwirte, Installateure, aber auch die Bevölkerung sind die Gewinner einer solchen Forschungseinrichtung“, so Bernd Hammer, Obmann der Wirtschaftskammer-Regionalstelle Murtal-Judenburg.

2. Mehr kulinarische Strahlkraft als Genuss- und Tourismusregion Murtal

„Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer werden auch in den Bereichen Lebensmittel und Tourismus ihre Zusammenarbeit vertiefen, die Region Murtal als Genuss- und Tourismusregion etablieren und zu einer kulinarisch-touristischen Vorzeigeregion formen“, betonten die Präsidenten. Leitbetriebe wie der Red-Bull-Ring, die Therme Fohnsdorf sowie die Schi- und Tourismusgebiete Kreischberg, Lachtal, Hohe Tauern und Grebenzen werden noch enger mit den zahlreichen Urlaub am Bauernhof-Betrieben, der Genussregion Murtaler-Steirerkäse, den Genussregionswirten und den Genusspartnern im Handel zusammenarbeiten. „Allein für den Bereich Urlaub am Bauernhof werden pro Jahr zusätzlich 1.100 Nächtigungen angepeilt“, rechnet der Knittelfelder Landwirtschaftskammer-Obmann Matthias Kranz vor. Die Zusammenarbeit von Gastronomie, Hotellerie und der Landwirtschaft als regionaler Lebensmittelproduzent wird ausgebaut. „Konkret soll die Zahl der Genusswirte um 50 Prozent erhöht und so der Umsatz mit regionalen Produkten verdreifacht und jener von regionalen Produkten im Lebensmitteleinzelhandel bis 2015 sogar vervierfacht werden“, erläutert Kranz ferner. „Das bereits bestehende Stadt-Land-Impulszentrum (SLIM) in Knittelfeld soll zur Kulinarik-Ideenwerkstatt ausgebaut werden. Es wird auch als künftige Drehscheibe für Produktpräsentationen und zur Bewerbung heimischer Lebensmittel und Kochevents weiterentwickelt werden. Das ehrgeizige Ziel für das Kulinarik-Innovationszentrum sind 1.000 Kulinarikbegeisterte, die pro Jahr an Veranstaltungen teilnehmen“, erläutert Kranz die Pläne.

3. Starkes Unternehmertum – Nachwuchs bilden

Oberste Prämisse von Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer ist ferner das Unternehmertum zu stärken und durch Bildungsangebote zu unterstützen. „Die Bäuerliche Unternehmer-Akademie startet im Herbst 2012. Bei diesem neuen Projekt entwickeln Betriebsführer Zukunftskonzepte für ihren Betrieb. Ein spezieller Fokus wird dabei auch auf die Möglichkeit einer Gewerbeausübung gerichtet“, so Elfriede Penz, die Judenburger Landwirtschaftskammer-Obmann-Stellvertreterin.

 

Ideenwerkstatt: Gemeinsame Unternehmerstammtische. Weiters werden gemeinsame Unternehmerstammtische eingerichtet. Dazu werden Expertinnen und Experten zu Zukunftsthemen des ländlichen Raums als Diskutanten eingeladen, um weitere Projekte ins Rollen zu bringen.

 

Gemeinsames Leader-Projekt für Unternehmernachwuchs. Im Rahmen der neuen EU-Finanzperiode 2014-2020 verlangen Wirtschaftskammer und Landwirtschaftskammer die Umsetzung eines gemeinsamen Leader Projektes zur Förderung des Unternehmensnachwuchses. „Ziel ist es, junge Menschen vom Unternehmertum zu begeistern. Qualifizierte und motivierte Unternehmerpersönlichkeiten sind die Zukunft des ländlichen Raums“, so Penz abschließend.

 

Hier sieht Herk großes Potenzial in der bereits seit Jahren von der Wirtschaftskammer umgesetzten Unternehmensnachfolge „Follow me“. „Nur mehr 50 Prozent der Unternehmen werden von Familien-Mitgliedern übernommen, die Tendenz ist steigend. Daher bringen wir über ,Follow me’ Übergeber und potenzielle Übernehmer zusammen“, erklärt Herk. „Wir können es uns nämlich nicht leisten, dass bestehende Betriebe sukzessive ihre Leistungen zurück fahren und durch einen fehlenden Nachfolger letztlich zusperren und damit für die Region verloren gehen.“ Ähnliches sei auch in der Landwirtschaft der Fall. Daher sieht Herk auch hier Synergien für die Zukunft.

 

Noch stärker zusammen wachsen – bis zu den Wurzeln

Neben diesen drei Leuchtturmprojekten wollen Wirtschaftskammer und Landwirtschaftskammer natürlich auch in der täglichen Arbeit und ihren Bemühungen ihre Kooperation intensiveren. „Schließlich sind die Herausforderungen der Zukunft für uns weitgehend die selben“, betonen Herk und Wlodkowski. Und das umfasse auch alle Bereiche – von der Ausbildung über die Infrastruktur bis hin zur Bündelung der Strukturen in der Region.

 

„Um ein attraktiver Wirtschafts- und Forschungsstandort zu sein, muss auch die Verkehrsinfrastruktur in der Region ausgebaut werden. Gleichzeitig beleben diese Baumaßnahmen die Konjunktur und sind eine sinnvolle Antwort auf die Sparpakete“, bestätigt Hammer. Das vom Land Steiermark erarbeitete regionale Verkehrskonzept Murtal ist vollinhaltlich prioritär umzusetzen. Dazu gehört auch der in der Kompetenz des Bundes liegende Vollausbau der S36/S37.

 

Hinsichtlich Strukturreformen ist die Wirtschaftskammer seit Jahren aktiv und legt Konzepte auf den Tisch: „Um die Regionen zu stärken und gleichzeitig Kosten zu sparen, plädieren wir in Richtung Reformpartnerschaft für eine Stärkung der Bezirkshauptmannschaften – etwa indem Kompetenzen sowohl von Gemeindeebene als auch von Landesebene auf diese regionalen Einheiten übertragen werden“, erläutert Herk. „Gleichzeitig wollen wir diese Kräfte auch durch Zusammenlegungen von BHs bündeln.“

07.05.2012
Autor:Rosemarie Wilhelm
Drucken
Empfehlen
Weitere Informationen:
< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • 1.000 Hektar Hagelschaden

  • „Boden ist ein kostbares Gut“

  • Bauern verlangen faire und objektive Bauverfahren

  • Bauernporträt: Gemeinsam stark

  • Da ist der Wurm drinnen

  • Einfach vor Erosion schützen

  • Wildeinfluss: keine Entspannung in Sicht

  • Zweischneidig: Gülle im Sommer

  • Bauern tun etwas für den Bienenschutz

  • Beize: Bauern brauchen rasch Alternativen

  • Bienen: Bevölkerung will Versachlichung

  • Fehlentscheidung

  • Feindbilder

  • Fragen und Antworten zur Beize

  • Landessieger 2013: Die besten Natur-Säfte, spritzigsten Moste, perfektesten Edelbrände sind gekürt

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • LKn im Internet:

  • Österreich

  • Burgenland

  • Kärnten

  • Niederösterreich

  • Oberösterreich

  • Salzburg

  • Steiermark

  • Tirol

  • Vorarlberg

  • Wien

  • Links

  • Kontakt

  • Impressum

  • Landwirtschaftskammer Steiermark

  • 8010 Graz | Hamerlinggasse 3 | 

  • +43 (0) 316 - 8050

  • office@lk-stmk.at

  • © 2012 by www.lk-stmk.at

  • Services:

  • ausgewählte Partner

  • ausgewählte Projekte

  • AIZ

  • ARGE Bäuerinnen

  • ARGE Meister

  • Baulehrschau

  • Gutes vom Bauernhof

  • Landjugend Steiermark

  • Lehrlings- u. Fachausbildungsstelle

  • Lebensqualität Bauernhof

  • Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

  • LFI-Veranstaltungskalender

  • Schule am Bauernhof

  • Tiergesundheitsdienst

  • LKO-Stromkalkulator