Kalk schützt vor Bodenversauerung © Johannes Recheis-Kienesberger |
Hafer, Kartoffel, Roggen und Gräser gedeihen gut auf schwach sauren Böden, wie sie von Natur aus im Mühlviertel und im Sauwaldgebiet zu finden sind. Gerste, Leguminosen, Raps und Zuckerrüben vertragen das nicht - hier ist es wichtig, den Boden durch Kalk zu neutralisieren.
Zum Aufbau einer guten und stabilen Bodenstruktur ist der Kalk noch viel wichtiger als für die Pflanzen. Ohne Kalk können sich keine Ton-Humuskomplexe bilden und es kommt leicht zu Verschlämmungen und Erosion. Mineraldünger, Gülle und Auswaschung verbrauchen in unserem Klima pro Hektar und Jahr circa 150 - 300 kg Kalk. Das muss ersetzt werden, sonst kommt es zu teilweise massiver Bodenverschlechterung.
Zum Aufbau einer guten und stabilen Bodenstruktur ist der Kalk noch viel wichtiger als für die Pflanzen. Ohne Kalk können sich keine Ton-Humuskomplexe bilden und es kommt leicht zu Verschlämmungen und Erosion. Mineraldünger, Gülle und Auswaschung verbrauchen in unserem Klima pro Hektar und Jahr circa 150 - 300 kg Kalk. Das muss ersetzt werden, sonst kommt es zu teilweise massiver Bodenverschlechterung.

