Geschäftsführer Mario Hütter und Obmann Sepp Wumbauer feierten das 40-jährige Bestehen des Maschinenring Steiermark © Roman Musch |
17.189 Mitglieder hat der Maschinenring in der Steiermark. 57 Prozent aller steirischen Bäuerinnen und Bauern gehören dazu. Als vor 40 Jahren die ersten "Maschinen- und Betriebshilferinge" entstanden, wurde diese Idee noch von einigen belächelt. Heute ist der Wert des Maschinenringes unbestritten. Sepp Wumbauer ist Obmann des MR Steiermark. Er teilt die Geschichte bei der Generalversammlung im Weinschloss Thaller bei Großwilfersdorf in drei Hälften ein: "Die erste Hälfte war geprägt durch ein rasantes Wachstum. In der zweiten Hälfte wurden gewerblicher Töchter gebildet. Jetzt befinden wir uns in der dritten Hälfte." In dieser Phase werden die Prozesse optimiert, so der Obmann. Doch eines ist gewiss, wie Wumbauer betont: "Gemeinschaftsinteresse steht vor Einzelinteresse."
Geschäftsvolumen
Im Jahr 2009 sank das Geschäftsvolumen agrarischer Tätigkeiten erstmals seit einigen Jahren wieder ab. Hauptverantwortliche dafür ist die Umstellung von Brutto auf Netto Erfassung der Werte. Lag das Volumen 2008 noch bei etwas über 24 Millionen Euro, so betrug er 2009 noch knapp 21,2 Millionen Euro.
Umsatzzuwächse verzeichnete die MR-Service Steiermark eGen im Geschäftsjahr 2009/2010 mit über 17 Millionen Euro. Im Jahr davor lag man noch unter 16 Millionen Euro. Den Löwenanteil der Zuwächse erzielte MR-Service mit 42 Prozent in der Obersteiermark. Hauptgeschäftsfeld ist noch immer eindeutig der Winterdienst.
Das Krisenjahr 2009 war für MR Personal Leasing eine Herausforderung. Doch während in der Branche Verluste von 20 Prozent der Durchschnitt waren, hielt sich der Maschinenring österreichweit bei einem Minus von 9,5 Prozent. In der Steiermark erzielte man einen Umsatz von 3,9 Millionen Euro (-23 Prozent).
Innovation
Landes-Geschäftsführer Mario Hütter ist besonders stolz auf den Weiterbildungswillen der Mitglieder. "Zwei von drei Mitgliedern haben eine unserer Veranstaltungen besucht", so Hütter, der zugleich die jüngsten Projekte vorstellte. Beim Güllenährstoffmanagement sind derzeit 150 Landwirte beteiligt - Zahl steigend. Mit diesem System soll sichergestellt werden, dass so viele Nährstoffe wie möglich, auf dem Weg vom Schweinehintern bis zur Pflanze erhalten bleiben.
Durch seine regionale Präsenz und der bereits vorhandenen Struktur hat sich der MR aus 15 Bewerbern durchgesetzt und den Auftrag der Zählerdatenbringung von Stewag-Steg GmbH und der Steirischen Gas-Wärme GmbH erhalten. In Spitzenzeiten sind bis zu 110 Personen für die Zählerdatenbringung im Einsatz.
Der Maschinenring macht nicht nur Wärmecontracting, neuerdings kann man jetzt auch eine Heizanlage für den Eigengebrauch kaufen. In der letzten Heizsaison wurden in den Anlagen des MR-Steiermark 1.400 Schüttraummeter Hackschnitzel verheizt.
Geschäftsvolumen
Im Jahr 2009 sank das Geschäftsvolumen agrarischer Tätigkeiten erstmals seit einigen Jahren wieder ab. Hauptverantwortliche dafür ist die Umstellung von Brutto auf Netto Erfassung der Werte. Lag das Volumen 2008 noch bei etwas über 24 Millionen Euro, so betrug er 2009 noch knapp 21,2 Millionen Euro.
Umsatzzuwächse verzeichnete die MR-Service Steiermark eGen im Geschäftsjahr 2009/2010 mit über 17 Millionen Euro. Im Jahr davor lag man noch unter 16 Millionen Euro. Den Löwenanteil der Zuwächse erzielte MR-Service mit 42 Prozent in der Obersteiermark. Hauptgeschäftsfeld ist noch immer eindeutig der Winterdienst.
Das Krisenjahr 2009 war für MR Personal Leasing eine Herausforderung. Doch während in der Branche Verluste von 20 Prozent der Durchschnitt waren, hielt sich der Maschinenring österreichweit bei einem Minus von 9,5 Prozent. In der Steiermark erzielte man einen Umsatz von 3,9 Millionen Euro (-23 Prozent).
Innovation
Landes-Geschäftsführer Mario Hütter ist besonders stolz auf den Weiterbildungswillen der Mitglieder. "Zwei von drei Mitgliedern haben eine unserer Veranstaltungen besucht", so Hütter, der zugleich die jüngsten Projekte vorstellte. Beim Güllenährstoffmanagement sind derzeit 150 Landwirte beteiligt - Zahl steigend. Mit diesem System soll sichergestellt werden, dass so viele Nährstoffe wie möglich, auf dem Weg vom Schweinehintern bis zur Pflanze erhalten bleiben.
Durch seine regionale Präsenz und der bereits vorhandenen Struktur hat sich der MR aus 15 Bewerbern durchgesetzt und den Auftrag der Zählerdatenbringung von Stewag-Steg GmbH und der Steirischen Gas-Wärme GmbH erhalten. In Spitzenzeiten sind bis zu 110 Personen für die Zählerdatenbringung im Einsatz.
Der Maschinenring macht nicht nur Wärmecontracting, neuerdings kann man jetzt auch eine Heizanlage für den Eigengebrauch kaufen. In der letzten Heizsaison wurden in den Anlagen des MR-Steiermark 1.400 Schüttraummeter Hackschnitzel verheizt.

