© AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit |
Derzeit werden österreichweit Gesetze verankert, die vorschreiben, dass in den nächsten vier Jahren auf einer Ackerfläche einmal eine andere Kultur als Mais zu bauen ist. Es gibt praktisch keinen Spielraum für einen steirischen Sonderweg in der Umsetzung der zwingenden Maisfruchtfolge. Das ist das Ergebnis zahlreicher zäher Vermittlungsversuche zwischen Imkervertretern, der Landwirtschaft, den Behörden und den Umweltorganisationen. Klar ist: Jede Abkehr von der bundeseinheitlichen Umsetzung löst unmittelbar einen massiven Druck in Richtung sofortiges Verbot der insektiziden Beize aus. Fachlich ist klar, dass ohne chemische Bekämpfungsmöglichkeit die Fruchtwechsel in wesentlich kürzeren Abständen durchgeführt werden müssen, um auch nur annähernd das Ertragsniveau der letzten Jahre abzusichern.

