Bodenprobenaktion für Grünland der LK-Steiermark © Klaper |
In Grünlandböden sind häufig Nährstoffmängel zu beobachten. Vor allem die Phosphatversorgung ist vielfach sehr niedrig. Bei einer sehr extensiven Bewirtschaftung fallen diese Mängel oft nicht auf, da hier durch den betriebsinternen Nährstoffkreislauf gerade noch genug Nährstoffe zurückgeführt werden, um Katastrophen zu vermeiden. Sobald aber eine höhere Leistung angestrebt wird, können die Mängel im Boden fatale Auswirkungen auf die Leistung und die Tiergesundheit haben. Ein zufrieden stellender Grünlandaufwuchs braucht in der Regel eine Stickstoffmenge zwischen 30 und 50 Kilo je Hektar. Diese Menge wird im Normalfall durch die Rückführung der Wirtschaftsdünger und die Stickstoffbindung durch Leguminosen abgedeckt, so dass eine mineralische Ergänzung meist nur bei Höchstleistungen notwendig wird.

