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Landwirtschaft: Ernte fällt heuer überwiegend geringer aus

Nur die Apfelernte ist größer als im Vorjahr. Enorme Schäden durch Starkregen, Überschwemmungen, Hangrutschungen und Hagel. Wetterextreme erschweren die Arbeit der Bauern massiv.
© Peter Köppl
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Schleichender Klimawandel: Noch häufigere und intensivere Starkregen.
Die heimischen Bäuerinnen und Bauern sind mit ihrer "Werkstatt in der freien Natur" am intensivsten vom schleichenden Klimawandel betroffen. Das Jahr 2009 zeigte mit großer Dramatik, was die Kraft des Wassers in der Natur anrichten kann: Starkregen sind noch häufiger als bisher aufgetreten und haben an Intensität zugelegt. Verheerend waren auch Hagelschläge mit Eiskörnern, die heuer Faustgröße erreicht haben und mit enormer Wucht Schäden in Höhe von mehr als 23 Millionen Euro quer durch alle landwirtschaftlichen Kulturen (40.000 Hektar) verursacht haben. Darüber hinaus haben mehr als 500 Hangrutschungen - vor allem im oststeirischen Hügel- und Riedelland - einen Gesamtschaden (inklusive nicht-landwirtschaftlicher Schäden) von 30 Millionen Euro angerichtet. Die Sanierung dieser Rutschungen wird voraussichtlich noch viele Monate, möglicherweise Jahre in Anspruch nehmen.
 
Der fünftwärmste August seit 150 Jahren. Noch nie so viele Blitze.
Noch nie blitzte es in der Steiermark so oft: Zwischen April und August wurden steiermarkweit mehr als 90.000 Blitze gezählt. Einer langjährigen Statistik zufolge hatten wir im Jahr 2009 den fünftwärmsten August in der 150jährigen Messreihe.
 
Frühjahr wärmer. Sommer extreme Starkregen.
Bereits im März begann sich für die südlichen Bezirke eine Entwicklung abzuzeichnen, die bis in die Sommermonate anhielt: die Temperaturen lagen beispielsweise in Graz-Thalerhof in diesem Monat schon um 1,2 Grad Celsius über dem Mittel der Jahre 1971 bis 2000, die Niederschläge erreichten 161 Prozent der Normalmenge. Der April war überdurchschnittlich warm (+3,6°) und trocken (75 Prozent), die Monate Mai und Juni fielen vor allem durch überdurchschnittlich hohe Niederschläge auf. Hohe Luftfeuchtigkeit und überdurchschnittliche Temperaturen führten ab Mitte Juni bis Ende Juli zu vielen heftigen Gewittern mit Hagel und extremen Starkregen, die zu Überschwemmungen, Erosionen und zu mehr als 500 Hangrutschungen führten. Auch der August war von Starkregen und zu hohen Temperaturen geprägt. Die mittlere Tagestemperatur lag bis 11. September fast durchgehend über dem langjährigen Schnitt und erfuhr erst durch das Eintreffen einer Kaltfront am 12. September eine Angleichung an den Normwert. Die Niederschlagssumme liegt auch im September bislang (Stand 14.9.09) über dem Normwert.
 
Erste Ernte-Bilanz der wichtigsten Kulturen
 
Grünland: Regen machte Probleme bei der Heuernte
Aufgrund des feuchtwarmen Wetters gab es in vielen Regionen sehr hohe Erträge, jedoch ist die Qualität gegenüber den Vorjahren deutlich schlechter. Besonders in der Obersteiermark konnte aufgrund der kurzen Schönwetterperioden nicht rechtzeitig gemäht werden, da die Böden wegen Nässe schlecht zu befahren waren. Besonders schlimm erwischte es die Heubauern: Die Heuernte dauerte in vielen Regionen wegen der Trocknungsprobleme ungewöhnlich lange. Lokal gab es Schäden durch Unwetter mit Hagelschäden beziehungsweise Überschwemmungen.
Zahlen und Fakten: Die steirischen Bauern bewirtschaften rund 320.000 Hektar Grünland, davon rund 105.000 Hektar Almen und 22.000 Hektar Hutweide (extensives Grünland).
 
Mais: Hohe Erträge werden nur auf guten Böden mit wenig Stauwasser und Hagel zu erwarten sein
Der frühe Anbau war heuer die richtige Wahl. Dadurch ist die Abreife bei Mais bereits voll im Gang und die Feuchtmaisernte für die Maiskornsilage ist bereits angelaufen. Die Erträge auf Topstandorten werden auch heuer sehr gut sein, allerdings wird die Maisernte nach momentanem Stand um rund 15 Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr. Die Hauptgründe für die Mais-Ernteeinbußen: Hagelunwetter und die hohen Niederschläge mit Stauwasser.
Zahlen und Fakten: Auf der halben steirischen Ackerfläche wird Silo- und Körnermais angebaut, konkret auf rund 70.357 Hektar. Damit ist Mais die wichtigste Ackerkultur und gleichzeitig eine wichtige Futtergrundlage für Schweine, Rinder und Geflügel.
Große Marktprobleme erwartet: Auch 2009 werden - wie im Vorjahr - ähnlich schlechte und für die Bauern bei weitem nicht Kosten deckende Maispreise erwartet. Nur Top-Erträge in den besten Lagen sind gerade noch Kosten deckend, wobei die Pachtpreise noch nicht enthalten sind. Betriebe mit normalen Standorten fahren Verluste ein. Aufgrund der Wirtschaftskrise haben viele Käufer Liquiditätsschwierigkeiten. Es ist allerdings zu bemerken, dass die Preise auf den internationalen Börsen sehr unberechenbare Schritte nach oben und unten machen. Außerdem wurde weltweit die Biospritproduktion (Ethanolproduktion) aus Mais gedrosselt, teilweise sogar monatelang stillgelegt. Dazu kommt, dass für die Ethanolproduktion anstelle von Mais schlechtere Weizenqualitäten verwendet werden, die in großen Mengen wegen der hohen Niederschläge vor und zur Ernte auf dem Markt sind. Damit bleiben die Altlagerbestände bei Mais weiter hoch.
 
Getreide: Weniger Gerste und mehr Weizen. Qualitäten wegen der hohen Niederschläge unterdurchschnittlich.
Die Getreide-Erträge sind 2009 gerade noch zufrieden stellend. Bei Gerste sind durch Unwetter und hohe Niederschläge 10 Prozent weniger und bei Weizen 5 Prozent mehr Ertrag zu verzeichnen. Die Qualitäten sind jedoch aufgrund der hohen Niederschläge unterdurchschnittlich. Spitzenerträge wie im Vorjahr von bis zu 9.500 Kilo pro Hektar konnten wegen des Dauerregens nicht eingefahren werden. Die höchsten Ernten lagen 2009 bei 8.000 Kilo pro Hektar. Die Durchschnittserträge lagen knapp unter 6.000 Kilo. Das größte Problem waren im heurigen Jahr Hagel und die zu hohen Niederschläge. In der Steiermark wird vorwiegend Futtergetreide, kaum jedoch Brau- und Brotgetreide angebaut.
Zahlen und Fakten: Die Getreideanbaufläche ist in der Steiermark im Erntejahr 2009 um 1,67 Prozent auf 23.697 Hektar gestiegen. Die einzelnen Getreidearten sind bezogen auf die Fläche annähernd gleich geblieben.
Erzeugerpreise beschämend schlecht: Die Wirtschaftskrise hat vor dem Getreidemarkt nicht Halt gemacht. Die Getreidepreise sind beschämend schlecht. Sie liegen für Futtergetreide zwischen 85 bis 95 Euro je Tonne exklusive Mehrwertsteuer. Bei Qualitätsund Mahlweizen liegen sie auch nur marginal höher, zwischen 110 und 130 Euro je Tonne. Damit sind die Produktionskosten für die Betriebe nicht gedeckt. Pro Hektar zahlen heuer die Getreideproduzenten rund 200 Euro dazu (hohe Düngerpreise aus dem Jahr 2008!). Das ist katastrophal. Zu bemerken ist auch, dass die heurige Ernte relativ teuer produziert wurde, denn Düngemittel hatten im Vorjahr bis in das Frühjahr 2009 Rekordpreise zu verzeichnen.
Preiseinbruch um 40 Prozent: Der Preiseinbruch verglichen mit dem Vorjahr liegt damit bei 40 Prozent. Die Ursachen für die niedrigen Preise sind die bis in die Erntezeit reichenden (bis 40 Prozent) vollen Winterlager. Und: Weil der Ölpreis stark gesunken ist, ist auch die Ethanolproduktion (Biospritproduktion) aus Getreide stark zurückgegangen. Weltweit haben die Ethanolanlagen-Betreiber die Produktion nicht nur gedrosselt, sondern teils auch monatelang stillgelegt. Damit ist die Nachfrage nach Getreide auch gesunken. Außerdem drücken die Mengen aus dem EU-Osten, insbesondere aus Ungarn auf unsere Märkte.
 
Raps: Wieder hohe Erträge Bereits das fünfte Jahr in Folge fahren die heimischen Rapsbauern Spitzenerträge ein.
Raps konnte die hohen Niederschläge und die damit verbundenen niedrigeren Temperaturen am besten nutzen. Raps geht überwiegend in die Biodieselproduktion. Die Erträge lagen bei rund 4 Tonnen.
Zahlen und Fakten: Die Anbaufläche lag bei 890 Hektar.
Markt und Preise: Durch den heimischen Verarbeiter SEEG sind unsere Landwirte über Verträge abgesichert.
 
Kürbis: Teils Totalausfälle durch Hagel und Hochwasser. Erträge aber generell wegen Dauerregen viel niedriger. Kernöl wird nicht knapp, weil um 2000 Hektar mehr Kürbis angebaut wurde.
Durch den nassen Sommer war die Befruchtung schlecht und der Fäulnisdruck hoch. Die Ernte hat heuer aufgrund der schwierigen Witterungssituation wieder verfrüht (ab Ende August/Anfang September) begonnen und muss nun besonders rasch abgeschlossen werden, um Kerne mit entsprechender Qualität zu erhalten. Die Erträge sind viel niedriger als in den vergangenen Jahren. Sie liegen oft nur bei 100, 200 oder 300 bis maximal 400 Kilo pro Hektar (Durchschnittsertrag in guten Jahren: 600 Kilo). Bauern, die durch Hagel und Hochwasser geschädigt wurden, haben teils Totalausfälle. Kürbis ist in der Steiermark mit 12.500 Hektar die drittwichtigste Ackerkultur. Steiermarkweit wurde die Kürbisanbaufläche um 2000 Hektar ausgeweitet (In Österreich um insgesamt 3000 Hektar). Das sind 20 Prozent. Daher wird Kürbiskernöl nicht knapp werden.
Markt und Preise: Es ist generell mit einem geringeren Kernangebot je Hektar zu rechnen. So ist weiterhin mit einem relativ hohen Preis zu rechnen, der aktuell etwa bei 3,50 bis 3,80 Euro je Kilo brutto liegt.
 
Obstbau:
 
Äpfel: Gesamternte wird um mehr als zehn Prozent höher als im Vorjahr sein.
Da über 70 Prozent der Apfelkulturen unter Hagelnetz sind, halten sich die Hagel-Schäden in Grenzen. Einzelne Betriebe haben massive Schäden durch Hangrutschungen, insbesondere im Bezirk Feldbach. Gegenüber 2008 ist die Reife heuer rund um drei bis vier Tage früher, die Fruchtgrößen und Qualitäten sind sehr gut, die heurigen Äpfel besonders geschmackvoll. Das derzeitige Erntewetter ist optimal und begünstigt eine schöne Färbung, eine zeitgerechte Ernte und rasche Einlagerung. Die Apfelernte wird mit rund 185.000 Tonnen um mehr als 10 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr.
Markt und Preise: Die Wirtschaftskrise trifft die heimischen Obstbauern hart. Durch die Währungsabwertungen in den osteuropäischen Ländern und Russland sowie durch die große Ernte in Polen, ist die Nachfrage nach Äpfeln stark gesunken. Für osteuropäische Länder waren steirische Äpfel somit nicht mehr erschwinglich. Während die Preise der Ernte 2007 noch zufrieden stellend waren, werden für die Ernte 2008 aufgrund des starken Nachfrage-Rückganges sehr schlechte Preise erwartet. Die endgültige Abrechnung 2008 für die Hauptsorten Golden Delicious, Arlet, Idared und Jonagold (70 Prozent der steirischen Ernte) liegt allerdings noch nicht vor.
Katastrophale Pressobstpreise: Besonders niedrig ist heuer der Pressapfelpreis - bei Preisen von drei bis vier Cent je Kilo ist eine wirtschaftliche Ernte und Anlieferung von Pressäpfeln nicht möglich. Der Weltmarkt bestimmt den Preis.
 
Holunder
Es wird eine ähnlich große Ernte wie im Vorjahr (ca. 9.000 Tonnen) erwartet - die Ernte im Süden (Bezirke Feldbach, Radkersburg, Leibnitz) war um den 10. September zu Ende, auch im Norden (Raum Gleisdorf/Weiz) ist die Ernte in der Endphase. 40 bis 50 Hektar Holunder wurden heuer durch die starken Niederschläge zerstört - dies wird aber durch neu in Ertrag kommende Junganlagen wettgemacht. In der Steiermark kultivieren 400 Familienbetriebe rund 1.300 Hektar Holunder.
 
Steinobst
  • Marillen: Gute Erntemenge. Die relativ kleine steirische Marillenernte konnte zu stabilen Preisen (2,50 bis 3 Euro ab Hof) vermarktet werden. Auch hier führten Hagel und Niederschläge zu Qualitätsproblemen. In der Produktion gibt es verstärkt Probleme durch das plötzliche Absterben der Bäume.
  • Kirschen: Starke Ertragseinbußen durch Niederschläge. Der Start der Kirschensaison mit den Frühsorten war viel versprechend. Kurz vor Beginn der Haupternte setzten starke und anhaltende Niederschläge ein, was ein Platzen der Früchte bewirkte. Beschädigte Früchte konnten auch der Verwertung nicht mehr zugeführt werden. Daraus ergab sich eine um etwa 60 Prozent geringere Erntemenge. Einige Betriebe mussten einen Ernteverlust von 80 Prozent und mehr hinnehmen. Dadurch konnten die geplanten Mengen an den Handel nicht geliefert werden. Verstärkte Importe aus der Türkei führten zu einem starken Preisdruck im Lebensmitteleinzelhandel.
  • Pfirsich: Die Anbaufläche ist weiterhin rückläufig. Hagelschlag bereitete der Fruchtqualität einige Probleme. In der Direktvermarktung sind die Preise stabil.
  • Zwetschken: Die Zwetschkenernte begann heuer etwa eine Woche früher als im letzten Jahr. Witterungsbedingt wurde die erwartete Erntemenge nicht erreicht. Verstärkte Hagelschläge und der anhaltende Dauerregen waren die Hauptursachen. Weiterhin ist ein Rückgang der Anbaufläche zu beobachten. Die Preissituation ist gegenüber dem Vorjahr schlechter. Verstärkte Importe bringen die heimische Ware immer mehr unter Druck. Für die Produzenten werden gerade noch die Gestehungskosten gedeckt.
Schwere Schäden bei Erdbeeren und Kirschen: Besonders geschädigt wurden Erdbeerund Kirschenkulturen durch Hagel. Im Hauptanbaugebiet für Erdbeeren wurden (Ilz bis St. Ruprecht) auf 150 Hektar mehr als ein Viertel (rund 40 Hektar) zerstört. Bei den Kirschen führten Niederschläge in der Erntezeit zu einer um rund 60 Prozent geringeren Ernte.
 
Wein: Trauben versprechen fruchtigen Jahrgang
Die Lese der Frühsorten wie beispielsweise Müller Thurgau ist bereits voll im Gang. Auch werden Vorlesen der Sorten Weißburgunder, Morillon und Sämling durchgeführt. Die Hauptlese wird in zwei Wochen erwartet. Der Regen der vergangenen Wochen machte den Trauben doch zu schaffen, so dass eine Vorlese in vielen Anlagen notwendig wurde. Für die Weinbauern bedeutet das einen erheblichen Mehraufwand.
Die Steiermark sieht mit 183.300 Hektoliter (-15 Prozent zu 2008) einer unterdurchschnittlich hohen Erntemenge entgegen. Vor allem aus der Südsteiermark (91.600 Hektoliter; -21 Prozent) sind Ertragseinbußen durch Hagel und Verrieselung gemeldet worden. Heuer wurden etwa 400 Hektar Rebfläche mit über 80 Prozent verhagelt. Die ersten Lesen - beispielsweise bei Müller Thurgau - erbrachten auch bis zu einem Drittel weniger Ertrag.
Ein sehr fruchtiger Jahrgang wird erwartet. Die heurige Witterung hat bisher geschmacklich hervorragende Trauben heranreifen lassen. Die derzeitige kühle Witterung ist für die Aromaausprägung sehr vorteilhaft. Die steirischen Weinbauern erwarten 2009 einen Jahrgang mit viel Fruchtigkeit.
Markt und Preise: Bei den Gesprächen über die Taubenpreise 2009 konnte aufgrund der niedrigen Ernte und der Marktsituation bei einem Gutteil der Sorten eine Inflationsanpassung von 2 Cent pro Kilo erreicht werden.
 
Gemüse:
 
Die rund 600 steirischen Gemüsebauern stellen den Steirerinnen und Steirern bestes, vitaminreiches und erntefrisches Gemüse auf den Tisch: Paradeiser, Gurken (Schlangengurken und Feldgurken), Melanzani, Paprika in allen Farben - von den bekannten Trikolorefarben (grün, gelb, rot) über violette und weiße bis hin zu dunklen Paprika.
Die Salatkulturen litten stark an den extremen Niederschlägen wie Hagel und Überschwemmung. Rund 50 steirische Salatbauern waren davon besonders arg betroffen.
Markt und Preise: Die steirischen Gemüsebauern stöhnen nicht nur unter der schlechten Witterung, sondern auch unter den schlechten Preisen. Diese sind bei den Hauptgemüsesorten - Paradeiser, Gurken und Paprika - sehr unbefriedigend. Ursache dafür ist ein europaweiter Angebotsdruck. Im Durchschnitt sind die Erzeugerpreise für diese Fruchtgemüse-Sorten um 20 Prozent zurückgegangen. So erlösten die Gemüseproduzenten für ein Kilo Paradeiser im Vorjahr im Schnitt 50 Cent, heuer voraussichtlich nur 40 Cent. Die Preise für den beliebten Grazer Krauthäuptel sind hingegen mit 30 Cent pro Kopf zufrieden stellend.
 
Kren und Käferbohnen.
Die Anbaufläche wurde bei Kren und Käferbohne heuer von jeweils 300 auf 400 Hektar ausgeweitet. Beide Kulturen entwickeln sich bisher sehr gut. Die Ernte erfolgt allerdings bei Käferbohnen Ende Oktober/Anfang November, bei Kren im November.
Chinakohl.
Der Starkregen im August hat den jungen Kulturen - insbesondere im oberen Raabtal (Weiz, St. Ruprecht/Raab) - stark zugesetzt. Die Folge sind ungleiche Bestände, die sehr schwer zu vermarkten sind. Davon betroffen sind rund 100 Hektar, also ein Drittel der steirischen Fläche.

21.09.2009
Autor:Roman Musch
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