Die Finanzierungsrechnung der Landwirtschaftskammer weist für das abgeschlossene Rechnungsjahr ein Volumen von 38,9 Millionen Euro aus. Die größten Aufwandspositionen liegen bei den Personalaufwendungen mit rund zwei Drittel der Gesamtaufwendungen, gefolgt von den Sachaufwendungen und Abschreibungen. Die Funktionärsentschädigungen einschließlich der Aufwendungen für die Sitzungstätigkeiten im Land und in den Bezirken betragen knapp zwei Prozent der Gesamtaufwendungen und waren gleich hoch wie 2009. Der Gesamtvoranschlag der Aufwendungen wurde eingehalten. Das Investitionsvolumen war mit einer Million Euro relativ niedrig. Die Hauptinvestitionen bezogen sich dabei auf die Sanierung der Innenhoffassade des Hauptgebäudes in Graz sowie Ersatzinvestitionen im EDV-Bereich.
Landeskammer: Positiver Rechnungsabschluss 2010
Landesbeiträge sind größte Finanzierungsquelle der Landwirtschaftskammer Steiermark.
Ertragsquellen
Die Finanzierung der Landwirtschaftskammer erfolgt zu knapp 20 Prozent aus den Kammerumlagen. Der größte Finanzierungsbeitrag stammt aus den Landesbeiträgen. Höher als die Voranschlagswerte sind erfreulicherweise die selbst erwirtschafteten Erträge der Kammer aus dem Bereich der Wirtschaftsbetriebe, der Initiative LK-plus sowie sonstiger Kostenabgeltungen. Die Eigeneinnahmen sind höher als die Einkünfte aus den Kammerumlagen. Die Bundesbeiträge beziehen sich auf die Förderung der Beratung sowie der Abwicklung der Invekos-Aufgaben und betragen zehn Prozent der Gesamterträge.
Die Landeskammer Steiermark ist per Jahresende 2010 schuldenfrei, wenn man von einem besonders niedrig verzinsten Darlehen von 0,2 Millionen Euro absieht, das vom Land Steiermark für die Generalsanierung des Hauptgebäudes gewährt wurde. Die Haftungsübernahmen sind nur ganz geringfügig.
Im positiven Rechnungsabschluss konnte ein Gebarungsgewinn in Höhe von 35.023,51 Euro ausgewiesen werden.