Preise für Vertragsanbau um zwölf Prozent gestiegen © lk/Konstantinov |
Zurzeit produzieren rund 70 Betriebe Kren in der Steiermark. Rund 3.000 Tonnen werden auf einer Fläche von 250 Hektar jährlich geerntet. "Die Verarbeitungs- und Handelsbetriebe signalisieren eine sehr starke Nachfrage nach Steirischem Kren g.g.A.", erklärt Josef Weber, Chef der LK-Gartenbauabteilung die Ausgangslage.
Plus zwölf Prozent
Nicht umsonst wurden die Erzeugerpreise für das kommende Anbaujahr stark erhöht. Neue steirische Krenbauern sind aufgrund der starken Nachfrage gefragt. Der Landesverband Steirischer Gemüsebauern organisiert den Vertragsanbau. Steirischen Kren zu produzieren verlangt eine intensive Auseinandersetzung mit der Kultur. Die entsprechende Preissicherheit für die intensive Spezialkultur wird dem Landwirt mit Abnahmeverträgen und fixierten Preisen gegeben. Die Netto-Übernahmepreise je Kilogramm Steirischen Kren g.g.A. frei Firma betragen für den Anbau 2011: 1,35 Euro (A-Ware), 0,70 Euro (B-Ware) und 0,40 Euro (C-Ware). Für Betriebe, deren Produktion nach GlobalGAP zertifiziert ist, wird auf die A-Ware noch ein Zuschlag von 5 Cent je Kilo bezahlt.
Vertragslandwirte gesucht
Vertragslandwirte werden von Walter Resch, Paul Hernach und den Feldbacher Fruit Partners gesucht (siehe weiter unten). Die Kosten für die Produktion werden wesentlich vom Faktor Arbeit beeinflusst. Nicht nur gute Böden und der gezielte Einsatz von Betriebsmitteln sind entscheidend, auch das arbeitsintensive Krenheben sorgt maßgebend für den Ertrag. Bei guter Kulturführung lassen sich gute Erlöse erzielen. Steirischer Kren wird nicht über Saatgut, sondern über so genannte Fechser (Setzlinge) vermehrt. Hierfür werden die Seitenwurzeln der Krenstangen entsprechend aufbereitet. Das Fechsermaterial für 2011 muss bereits im Winter organisiert werden. Rationeller Krenanbau setzt auch eine gute Mechanisierung voraus. Dies sind zwei wichtige Punkte, weswegen sich Interessenten bei einem Einstieg in den Krenanbau rechtzeitig informieren und vorausplanend agieren müssen.
Einstieg in Krenanbau
Wer neu auf den Zug aufspringen will, sollte sich zuerst in der Gartenbauabteilung der Landwirtschaftskammer Steiermark über diese sehr arbeitsintensive Spezialkultur informieren. Unter Tel. 0316/8050-1611 bzw. garten@lk-stmk.at sind die Berater erreichbar. Zweiter Punkt des Einstiegs ist die Suche nach Vertragspartnern. Diese helfen bei Punkt drei, dem Besorgen des Pflanzmaterials.
Vertragspartner
Plus zwölf Prozent
Nicht umsonst wurden die Erzeugerpreise für das kommende Anbaujahr stark erhöht. Neue steirische Krenbauern sind aufgrund der starken Nachfrage gefragt. Der Landesverband Steirischer Gemüsebauern organisiert den Vertragsanbau. Steirischen Kren zu produzieren verlangt eine intensive Auseinandersetzung mit der Kultur. Die entsprechende Preissicherheit für die intensive Spezialkultur wird dem Landwirt mit Abnahmeverträgen und fixierten Preisen gegeben. Die Netto-Übernahmepreise je Kilogramm Steirischen Kren g.g.A. frei Firma betragen für den Anbau 2011: 1,35 Euro (A-Ware), 0,70 Euro (B-Ware) und 0,40 Euro (C-Ware). Für Betriebe, deren Produktion nach GlobalGAP zertifiziert ist, wird auf die A-Ware noch ein Zuschlag von 5 Cent je Kilo bezahlt.
Vertragslandwirte gesucht
Vertragslandwirte werden von Walter Resch, Paul Hernach und den Feldbacher Fruit Partners gesucht (siehe weiter unten). Die Kosten für die Produktion werden wesentlich vom Faktor Arbeit beeinflusst. Nicht nur gute Böden und der gezielte Einsatz von Betriebsmitteln sind entscheidend, auch das arbeitsintensive Krenheben sorgt maßgebend für den Ertrag. Bei guter Kulturführung lassen sich gute Erlöse erzielen. Steirischer Kren wird nicht über Saatgut, sondern über so genannte Fechser (Setzlinge) vermehrt. Hierfür werden die Seitenwurzeln der Krenstangen entsprechend aufbereitet. Das Fechsermaterial für 2011 muss bereits im Winter organisiert werden. Rationeller Krenanbau setzt auch eine gute Mechanisierung voraus. Dies sind zwei wichtige Punkte, weswegen sich Interessenten bei einem Einstieg in den Krenanbau rechtzeitig informieren und vorausplanend agieren müssen.
Einstieg in Krenanbau
Wer neu auf den Zug aufspringen will, sollte sich zuerst in der Gartenbauabteilung der Landwirtschaftskammer Steiermark über diese sehr arbeitsintensive Spezialkultur informieren. Unter Tel. 0316/8050-1611 bzw. garten@lk-stmk.at sind die Berater erreichbar. Zweiter Punkt des Einstiegs ist die Suche nach Vertragspartnern. Diese helfen bei Punkt drei, dem Besorgen des Pflanzmaterials.
Vertragspartner
- Feldbacher Fruit Partners GmbH, Europastraße 26, 8330 Feldbach, Tel. 03152/3512
- Paul Hernach GmbH, Grasdorf 15, 8091 Jagerberg, Tel. 03184/8204
- Walter Resch, Grasdorf 9, 8091 Jagerberg, Tel. 0664/5354255

