Zutaten: 6 Portionen
1 kg niedere Beiried
Salz
Pfeffer
200g Kochschinken
4 EL Öl
Fülle:
15g Pilze getrocknet
1/8 l Wasser
3 Semmeln
1/8 l Schlagobers
1 kleine Zwiebel
30g Butter
30g Dörrzwetschken
2 EL Petersilie, gehackt
1 Ei
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
½ TL Thymian
etwas Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Alufolie Spagat zum Binden
Zubereitung:
Für die Fülle die getrockneten Pilze zerbröseln und in Wasser einweichen. Semmeln kleinwürfelig schneiden, mit Schlagobers übergießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dörrzwetschken fein schneiden. Geschälte Zwiebel fein hacken und in Butter hellgelb anrösten. Eingeweichte Pilze mit dem Wasser, die Dörrzwetschken, Eier und alle Gewürze beimengen und Masse gut verrühren und eine Viertelstunde ziehen lassen. Das Fleischstück mit einem scharfen Messer vom unteren Drittel längs zur Faser einschneiden und aufklappen. Den dickeren Teil des Fleisches von der Mitte ausgehend ebenfalls längs der Faser einschneiden und aufklappen. Dadurch entsteht eine rechteckige, gleichmäßige Fleischplatte. Diese beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Stück Alufolie in der Länge der Fleischplatte auf die Arbeitsfläche auflegen und die Schinkenscheiben leicht überlappend darauf schlichten. Die Semmelfülle längs auf einer Seite der Schinkenscheiben als Rolle platzieren und mit Hilfe der Alufolie fest einrollen. Die Schinkenroulade auf die Fleischplatte legen und mit dem Fleisch umhüllen. Mit Spagat gleichmäßig umwickeln und in Öl auf allen Seiten gut anbraten. Im vorgeheizten Rohr bei 180°C eine gute Stunde braten. Die Roulade während der Bratdauer mehrmals wenden, wenn nötig mit etwas Wasser aufgießen und die Roulade mit Bratensaft übergießen. Nach Ende der Garzeit Braten im ausgeschalteten Rohr noch mindestens 5 Minuten zugedeckt rasten lassen.
Tipp:
Gefüllte Rouladen mit einem sehr scharfen Messer oder mit dem Elektromesser schneiden, um die Fülle nicht herauszudrücken. Perfekt geschnittene Rouladen zeugen von der Professionalität der Köchin.
Aus der Region:
- Rindfleisch aus Weiz 30 km
- Kochschinken aus Lieboch 21km
- Rapsöl aus Aschach 230 km
- Pilze aus Stainz 30 km
- Semmeln vom Bäcker im Ort 3 km
- Butter und Schlagobers aus Voitsberg 40 km
- Zwiebeln aus Unterpremstätten 15 km
- Dörrzwetschken aus Gleisdorf 30 km
- Eier aus Gnas 50 km
- Knoblauch aus Italien 700 km
SUMME: 1149 km
Aus aller Welt:
- Rindfleisch aus Argentinien 12.400 km
- Schinken aus San Daniele (Italien) 300 km
- Öl aus Italien 300 km ·
- Pilze aus China 11.000 km
- Semmeln aus Frankreich 1.500 km
- Schlagobers und Butter aus Irland 2.200 km
- Zwiebeln aus Spanien 2.200 km
- Dörrzwetschken aus den USA 9.000 km
- Eier aus Ungarn 400 km
- Knoblauch aus China 11.000 km
SUMME: 50.300 km
Brezenknödel
Zutaten:
2 Eier
2 ml Milch
Salz
50g Butter
50g Zwiebeln
3 Laugenbrezel
Petersilie
Zubereitung:
Eier, Milch und Salz vermengen. Geschnittene Zwiebeln in Butter rösten. Laugenbrezelwürfel, Eigemisch, Zwiebeln und gehackte Petersilie vermischen und 1 Stunde rasten lassen. Aus der Masse Knödel formen und in Salzwasser ca. 25 Minuten gar ziehen lassen. Dann die Knödel aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen.
Aus der Region:
- Eier aus Gnas 50 km
- Milch und Butter aus Voitsberg 40 km
- Zwiebeln aus Unterpremstätten 15 km
- Laugenbrezeln vom Bäcker im Ort 3 km
SUMME: 108 km
Aus aller Welt:
- Eier aus Ungarn 400 km
- Milch und Butter aus Irland 2.200 km
- Zwiebeln aus Spanien 2.200 km
- Laugenbrezeln aus Bayern 400 km
SUMME: 5.200 km
Maronirotkraut
Zutaten:
500g Rotkraut
1 Zwiebel
20g Butter oder Schweinefett
1 TL Zucker
1 EL Apfelessig
Salz, Pfeffer
2 Gewürznelken
etwas Gemüsesuppe
evt. 1/8 l Rotwein
100g geschälte Maroni
1 Apfel (Elstar, Arlet)
1 EL Preiselbeeren
evt. 1 TL Mehl zum Binden
Zubereitung:
Die äußeren Blätter vom Rotraut entfernen und den dicken Strunk herausschneiden. Das Kraut fein nudelig schneiden, Zwiebel schälen und fein schneiden. Die Zwiebel in Fett andünsten, Zucker dazu geben und diesen leicht karamellisieren. Das Kraut dazu geben, salzen und etwas durchrösten. Mit Essig oder Wein ablöschen und etwas Gemüsesuppe dazugeben. Das Kraut mit Pfeffer und den Gewürznelken würzen und die geschälten Maroni dazu geben. Das Rotkraut weich dünsten, beim Dünsten nicht zudecken sonst verliert das Rotkraut seine schöne Farbe. Gegen Ende der Garzeit den würfelig geschnittenen Apfel zugeben und im Kraut weich dünsten. Das Kraut wenn nötig etwas mit Mehl stauben, nochmals aufkochen, die Nelken herausnehmen und mit Preiselbeeren verfeinern. Mit Salz, Apfelsaft oder Wein fertig abschmecken. Das Rotkraut sollte noch bissfest sein.
Aus der Region:
- Rotkraut aus Feldkirchen 8 km
- Zwiebeln aus Unterpremstätten 15 km
- Butter aus Voitsberg 40 km
- Äpfel und Apfelessig aus Puch/W 40 km
- Rotwein und Maroni aus Leutschach 60 km
SUMME: 163 km
Aus aller Welt:
- Rotkraut aus Dänemark 1.400 km
- Zwiebeln aus Spanien 2.200 km
- Butter aus Irland 2.200 km
- Äpfel und Essig aus Chile 12.400 km
- Rotwein aus Südafrika 12.000 km
SUMME: 30.200 km