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Heimische Mais-Rekordernte in Österreich absetzbar

Maisgipfel verlief positiv. Von neuer Bundesregierung fordert Landwirtschaftskammer-Präsident Wlodkowski die Bauern bei den Betriebsmittelkosten zu entlasten
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Wichtige Weichen bei Maisgipfel gestellt

"Die heimische Mais-Rekordernte ist in Österreich absetzbar. Die heimischen Vermarkter versprachen an einem Strick zu ziehen und heimischen Mais zu kaufen", zu diesem positiven Ergebnis kam der gestrige Maisgipfel, den Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski gestern einberief, um einen Ausweg aus der schwierigen Mais-Vermarktungslage zu finden. Weiters werden die Vermarktungsfirmen den Bauern Akontozahlungen leisten und den Mais ab Jänner vermarkten, um so letztlich bessere Preise zu erzielen. Aufgrund der großen Erntemengen wird die heurige Ernte bis Ende November/Anfang Dezember dauern. Die Bauern werden daher ersucht mit den Abnehmern Verbindung aufzunehmen, um eine reibungslose Ernte durchzuführen.

Mais: Forderungen an Brüssel

Um den Maispreis zu stabilisieren verlangt Wlodkowski von Brüssel eine Erhöhung der Interventionsmenge (Maislager) von 700.000 Tonnen auf 7 Millionen Tonnen. Weiters einen Transportkosten-Zuschuss für den Transport von Mais aus den Überschussländern zu den Nachfragemärkten wie beispielsweise Spanien. Gleichzeitig fordert Wlodkowski von der EU eine rasche Ausschreibung der Exportmenge an Drittstaaten, um den Maismarkt in Schwung zu bringen.

Forderung an neue Bundesregierung: Mehrwertsteuer bei Betriebsmittel reduzieren, höhere Mineralölsteuer-Rückvergütung, Milchvieh- sowie Weideprämie für Rinderbauern

Bei der heutigen Vollversammlung der steirischen Landwirtschaftskammer verlangte Präsident Gerhard Wlodkowski eine Entlastung der Bauern bei den Betriebsmittelkosten, die im vergangen Jahr explodiert sind. Konkret forderte Wlodkowski für die Steuerreform 2010 eine Reduktion des Mehrwertsteuersatzes für landwirtschaftliche Betriebsmittel - wie beispielsweise Dünger - von 20 auf zehn Prozent. Weiters eine Erhöhung der Mineralölsteuer-Rückvergütung von derzeit österreichweit 50 auf 70 Millionen Euro. Für die Rinderbauern fordert der Kammer-Präsident ab 2009 vom Bund und EU eine Milchviehprämie und vom Land eine Weideprämie, um die Kulturlandschaft der Steiermark zu erhalten.
25.09.2008
Autor:Roman Musch
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