Präsident Gerhard Wlodkowski, Obm. Gottfried Fließer, Christbaumdirndl Elisabeth Reiterer, Vize-Präsident Hans Resch - sie Gratulierten zu 500 Jahre Christbaum © Roman Musch |
Christbaumpatrioten
"Die Weihnachtsbäume aus der Region zeichnen sich durch Frische, beste Qualität und Umweltfreundlichkeit aus. Und sie sind größtenteils preisstabil", betont Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. 90 Prozent der Weihnachtsbäume kommen aus heimischen Kulturen oder heimischen Wäldern.
Garantiert heimisch: Marke "Ein Baum aus der Heimat - Danke liebes Christkind"
Heimische Christbäume an der Banderole "Ein Baum aus der Heimat - Danke liebes Christkind" erkennbar. Wer zu heimischen Christbäumen greift, unterstützt die 350 steirischen Christbaum-Produzenten und betreibt aktiven Umwelt- und Klimaschutz. Wlodkowski: "Neben kurzen Transportwegen bindet ein Hektar Christbaumkultur 140 Tonnen Kohlendioxid, erzeugt gleichzeitig 100 Tonnen Sauerstoff und filtert Staubpartikel aus der Luft.
Christbaum wird heuer 500 Jahre alt. Graz österreichweit Vorreiter
1510 soll im lettischen Riga der erste geschmückte Christbaum auf dem Marktplatz aufgestellt worden sein. Es war Zufall. Denn eigentlich sollte die riesige Tanne zur Wintersonnwende verbrannt werden. Sie war aber zu groß, um sie gefahrlos in der Stadt in Brand zu setzen. Der Legende nach entdeckten Kinder den vor der Stadt liegenden Baum und schmückten ihn spontan mit bunten Fäden, Äpfeln und Nüssen. Der geschmückte Baum gefiel den Bewohnern der Stadt so gut, dass sie ihn im Stadtzentrum aufstellten. In Deutschland wurde dieser Brauch bald übernommen. In Österreich wurden erst Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Christbäume aufgestellt. So ist historisch belegt, dass 1814 in Wien ein Berliner Bankier erstmals einen Christbaum aufstellte. Doch die Grazer waren früher dran: Schon 1813 wurde in Graz der erste Christbaum geschmückt.
Gründe für einen Christbaum aus der Steiermark
350 steirische Christbaum-Bauern, die ihre Christbäume nach ökologischen Gesichtspunkten produzieren, garantieren mit ihrer 90prozentigen Marktabdeckung Versorgungssicherheit. Die Preise für die heimischen Bäume bleiben stabil, wobei die Preise in der Stadt etwas höher sind. Hier sind die Kosten für die Standmieten zu berücksichtigen. Hingegen werden Importbäume aus Nordeuropa nach dem rund 20prozentigen Preisanstieg im Vorjahr heuer höchstwahrscheinlich nochmals um zehn Prozent teurer werden. Grund dafür ist, dass in Nordeuropa beträchtliche Flächen aus der Christbaumproduktion genommen wurden, und daher die Zahl der Bäume, die in den Handel kommt, sinkt.
Die Trends:
Am liebsten wird der Christbaum beim Christbaumstand (30 Prozent) sowie direkt beim Christbaum-Bauern gekauft. Absoluter Renner bleibt nach wie vor - aufgrund der weichen Nadeln - die Nordmannstanne. In 70 Prozent der österreichischen Haushalte wird ein Naturbaum aufgestellt, nur ein Prozent feiert mit einem Plastikbaum. Verlangt werden aber auch Fichten, Blaufichten, Korea-, Colorado- und Korktannen. Interessant ist der Trend zu hochpreisigen Bäumen. Jeder fünfte Käufer hat 2009 mehr als 35 Euro für seinen Christbaum ausgegeben. Und: Die Mehrheit der Käufer greift zu einem Baum mit einer Höhe zwischen einem und zwei Metern.
Erstmals steirische Weihnachtstracht
Die Steiermark hat erstmals auch eine Weihnachtstracht, die von den steirischen Christbaum-Bauern mit Trachten Hiebaum entwickelt wurden. Als Botschafterin für die heimische Weihnachtsbäuerin präsentiert Elisabeth Reiterer auch ein wunderschönes Weihnachtsdirndl.
"Die Weihnachtsbäume aus der Region zeichnen sich durch Frische, beste Qualität und Umweltfreundlichkeit aus. Und sie sind größtenteils preisstabil", betont Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. 90 Prozent der Weihnachtsbäume kommen aus heimischen Kulturen oder heimischen Wäldern.
Garantiert heimisch: Marke "Ein Baum aus der Heimat - Danke liebes Christkind"
Heimische Christbäume an der Banderole "Ein Baum aus der Heimat - Danke liebes Christkind" erkennbar. Wer zu heimischen Christbäumen greift, unterstützt die 350 steirischen Christbaum-Produzenten und betreibt aktiven Umwelt- und Klimaschutz. Wlodkowski: "Neben kurzen Transportwegen bindet ein Hektar Christbaumkultur 140 Tonnen Kohlendioxid, erzeugt gleichzeitig 100 Tonnen Sauerstoff und filtert Staubpartikel aus der Luft.
Christbaum wird heuer 500 Jahre alt. Graz österreichweit Vorreiter
1510 soll im lettischen Riga der erste geschmückte Christbaum auf dem Marktplatz aufgestellt worden sein. Es war Zufall. Denn eigentlich sollte die riesige Tanne zur Wintersonnwende verbrannt werden. Sie war aber zu groß, um sie gefahrlos in der Stadt in Brand zu setzen. Der Legende nach entdeckten Kinder den vor der Stadt liegenden Baum und schmückten ihn spontan mit bunten Fäden, Äpfeln und Nüssen. Der geschmückte Baum gefiel den Bewohnern der Stadt so gut, dass sie ihn im Stadtzentrum aufstellten. In Deutschland wurde dieser Brauch bald übernommen. In Österreich wurden erst Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Christbäume aufgestellt. So ist historisch belegt, dass 1814 in Wien ein Berliner Bankier erstmals einen Christbaum aufstellte. Doch die Grazer waren früher dran: Schon 1813 wurde in Graz der erste Christbaum geschmückt.
Gründe für einen Christbaum aus der Steiermark
350 steirische Christbaum-Bauern, die ihre Christbäume nach ökologischen Gesichtspunkten produzieren, garantieren mit ihrer 90prozentigen Marktabdeckung Versorgungssicherheit. Die Preise für die heimischen Bäume bleiben stabil, wobei die Preise in der Stadt etwas höher sind. Hier sind die Kosten für die Standmieten zu berücksichtigen. Hingegen werden Importbäume aus Nordeuropa nach dem rund 20prozentigen Preisanstieg im Vorjahr heuer höchstwahrscheinlich nochmals um zehn Prozent teurer werden. Grund dafür ist, dass in Nordeuropa beträchtliche Flächen aus der Christbaumproduktion genommen wurden, und daher die Zahl der Bäume, die in den Handel kommt, sinkt.
Die Trends:
Am liebsten wird der Christbaum beim Christbaumstand (30 Prozent) sowie direkt beim Christbaum-Bauern gekauft. Absoluter Renner bleibt nach wie vor - aufgrund der weichen Nadeln - die Nordmannstanne. In 70 Prozent der österreichischen Haushalte wird ein Naturbaum aufgestellt, nur ein Prozent feiert mit einem Plastikbaum. Verlangt werden aber auch Fichten, Blaufichten, Korea-, Colorado- und Korktannen. Interessant ist der Trend zu hochpreisigen Bäumen. Jeder fünfte Käufer hat 2009 mehr als 35 Euro für seinen Christbaum ausgegeben. Und: Die Mehrheit der Käufer greift zu einem Baum mit einer Höhe zwischen einem und zwei Metern.
Erstmals steirische Weihnachtstracht
Die Steiermark hat erstmals auch eine Weihnachtstracht, die von den steirischen Christbaum-Bauern mit Trachten Hiebaum entwickelt wurden. Als Botschafterin für die heimische Weihnachtsbäuerin präsentiert Elisabeth Reiterer auch ein wunderschönes Weihnachtsdirndl.

