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Grenzen der N-reduzierten Fütterung bei Schweinen einhalten

Durch die Anwendung der N-reduzierten Fütterung können bei der Düngerplanung niedrigere N-Anfallswerte kalkuliert werden. Für gewisse Betriebe ergibt sich die Möglichkeit den Tierbestand zu erhöhen. Für alle Betriebe gilt, dass dadurch mehr mineralischer N-Dünger eingesetzt werden kann.
Geschätzte 70 % der in Oberösterreich gehaltenen Schweine  fressen N-reduzierte Rationen © Ing. Hannes Priller
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Geschätzte 70 % der in Oberösterreich gehaltenen Schweine fressen N-reduzierte Rationen © Ing. Hannes Priller
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Geschätzte 70 % der in Oberösterreich gehaltenen Schweine fressen N-reduzierte Rationen © Ing. Hannes Priller
Geschätzte 70 % der in Oberösterreich gehaltenen Schweine  fressen N-reduzierte Rationen © Ing. Hannes Priller
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Im LK-Düngerrechner gibt es die Möglichkeit bei der Auswahl der Tierkategorien die N-reduzierte Fütterung bzw. stark N-reduzierte Fütterung (bei Mastschweinen) auszuwählen.

Dadurch reduziert sich der N-Anfall aus Wirtschaftsdüngern bei Zuchtsauen und Ferkel um rund 8,5% und bei Mastschweinen um 8% bzw. 10,7%.

Bei allen Tierkategorien erfolgt der Nachweis über den Rohproteingehalt (XP) der Futtermischung bezogen auf 88% Trockenmasse (TM). Die N-reduzierte Fütterung kann grundsätzlich über Phasenfütterung oder einphasige Fütterung erfolgen. Aufgrund der angespannten Preissituation bei Eiweißfuttermitteln, ergibt sich bei Phasenfütterung von Mastschweinen zusätzlich ein Kostenvorteil von rund 2,5 - 3,0 € je produziertem Mastschwein.

In den angeführten Tabellen findet man die einzuhaltenden Rohprotein-Grenzen:

N-reduzierte Fütterung bei Mastschweinen und Jungsauen

  XP-gehalte je 88 % TM
32 kg bis 70 kg max. 170 g
70 kg bis Mastende max. 155 g
einphasig max. 161 g
In Tabellenprogramm öffnen
1 Schritt: Datei auf Festplatte speichern. speichern abbrechen
2 Schritt: In MS Excel öffnen.

Stark N-reduzierte Fütterung bei Mastschweinen und Jungsauen

  XP-gehalte je 88 % TM
32 kg bis 60 kg max. 170 g
60 kg bis 90 kg max. 155 g
90 kg bis Mastende max. 150 g
einphasig max. 157 g
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2 Schritt: In MS Excel öffnen.

N-reduzierte Fütterung bei Zuchtsauen inkl. Ferkel bis 8 kg Lebendgewicht

  XP-gehalte je 88 % TM
Zuchtsauen tragend max. 130 g
Zuchtsauen säugend max. 165 g
Zucht universal max. 150 g
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2 Schritt: In MS Excel öffnen.

N-reduzierte Fütterung bei Ferkeln von 8 bis 32 kg Lebendgewicht

  XP-gehalte je 88 % TM
Ferkel zwischen 8 und 32 kg max. 170 g
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2 Schritt: In MS Excel öffnen.

N-reduzierte Fütterung bei Eber

  XP-gehalte je 88 % TM
Eber max. 170 g
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2 Schritt: In MS Excel öffnen.
Die Fütterungsberatung der Landwirtschaftskammer steht gerne für die Überprüfung und Optimierung der Rationen zur Verfügung. Tel.: 0506902 4850
07.05.2012
Autor:Ing. Hannes Priller
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