Volle öffentliche Aufmerksamkeit erzielten die Grazer Salatbauern kürzlich mit ihrer klug angelegten Charme- und Medien-Offensive: Mit Traktor und Anhänger transportierten sie den frühmorgens geernteten Salat quer durch die Landeshauptstadt. Station machten sie vor dem Rathaus bei Bürgermeister Siegfried Nagl, der die Delegation, angeführt von Landesrat Johann Seitinger, Kammerdirektor Werner Brugner, Fritz Rauer (Präsident des österreichischen Gemüsebauverbandes) und Markus Hillebrand (Obmann der Genussregion Grazer Krauthäuptel) freudig empfing.
Rund zehn Millionen Stück ernten die rund 150 steirischen Salatbauern im Grazer Raum und in der Südoststeiermark.
Grazer Krauthäuptel geht auf Steiermark-Begrüßungs-Tour
Die Salatsaison ist eröffnet. Der beliebte Grazer Krauthäuptel mit seinem typisch violett-roten Randerl ist jetzt in voller Frische da und hat im Freiland kultiviert bis Ende Oktober Saison. Gezogen in Folienhäusern gibt es ihn sogar bis Mitte Dezember.
Von der guten alten Sorte ...
Sie ziehen den Grazer Krauthäuptel nach den Richtlinien der Integrierten Produktion (IP). Pflanzenschutz ist beim Grazer Krauthäuptel wegen seiner Robustheit kaum notwendig – diese bodenständige Sorte hat sich im Laufe der Zeit gut an unser Klima und auch an die Krankheiten und Schädlinge angepasst.
Die Ursprünge des Grazer Krauthäuptels gehen auf die Monarchie zurück. Um die Jahrhundertwende ist er im Raum Laibach wegen seines großes, festen Kopfes und seiner krausigen Blätter aufgefallen. Noch während es Ersten Weltkrieges züchteten Landwirte dann den zarten, knackigen, leicht süßlichen Grazer Krauthäuptel.

