Goldene Pappel für Rudolf Gsell (l.) mit Wlodkowski (m.) © Thomas Loibnegger |
Goldene Pappel für Rudolf Gsell (l.) mit Wlodkowski (m.) © Thomas Loibnegger  |
Goldene Pappel ging an Steirer
Rudolf Gsell, aus Lipsch bei St. Veit/Vogau, heißt der Gewinner der "Goldenen Pappel", die im Rahmen der Mitteleuropäischen Biomassekonferenz in Graz am 29. Jänner vergeben wurde. Damit wurden die Bemühungen und Leistungen des Siegers bei der Energieholzgewinnung gewürdigt. Der Wettbewerb wurde im Frühjahr 2008 gemeinschaftlich von der Energie Steiermark, Biomasse Europa S.r.l., Probstdorfer Saatzucht und Landwirtschaftskammer Steiermark organisiert. Die Zielsetzung war, diese neue Form der Energieholzgewinnung möglichst vielen Praktikern näher zu bringen und Rückmeldungen über die Erfolge und Probleme aus unterschiedlichsten Anpflanzbedingungen zu bekommen. Es wurden im Frühjahr 2008 15 Pappelstecklinge inklusive Pflanz- und Kulturführungsanleitung an insgesamt 186 Teilnehmer versendet. Die Wertung erfolgte in drei Seehöhen-Kategorien (bis 450m, mit dem Gesamtgewinner Gsell, 450m - 850m, Kategorie- Sieger Karl Schrotter, St. Radegund, und über 850m, Kategorie-Sieger Harald Spitzer, Puchberg bei Vorau). Bewertet wurde das Volumen der stärksten Pflanze im Verband nach zwei Vegetationsperioden im Frühjahr 2010. Die Bewertung wurde von Dr. Karl Mayer, Landwirtschaftskammer Steiermark, und DI Egon Dorner, Energie Steiermark, durchgeführt. Wenn man den Zuwachs des Siegers auf ein Hektar hochrechnet, ergibt das einen Zuwachs von 200 fm in zwei Jahren. In der traditionellen Forstbewirtschaftung kalkuliert man in der Regel zwischen 5 und 15 fm Zuwachs je Hektar und Jahr. Der Gesamtsieger erhält als Preis den "goldenen Pappelsteckling", gestiftet von der Biomasse Europa und der Energie Steiermark. Für die Sieger jeder Kategorie gibt es als Sachpreise einen Gutschein für die Auspflanzung von 1 ha Pappel inklusive Pflanzmaterial. Diese Preise sind gestiftet von der Biomasse Europa und der Probstdorfer Saatzucht. Für den zweiten (Reinhard Winkler, Hirnsdorf) und dritten (Adolf Maier, Hart bei Graz) Preisträger der ersten Kategorie gibt es Gutscheine und eine Geschenksbox, gesponsort von der Energie Steiermark.