Bundesminister Nikolaus Berlakovich © BMLFUW/Rita Newman |
Bei einem Hintergrundgespräch informierte der Landwirtschaftsminister über die zuletzt aus Brüssel durchgesickerten Agrarreformvorhaben, die allerdings noch geändert werden können.
Auf Unverständnis und heftige Kritik stoßen beim Minister die sinkenden Mittel für die gemeinsame Agrarpolitik von 2014 bis 2020 sowie noch mehr Bürokratie für möglicherweise künftig verpflichtende Grünmaßnahmen in Säule I, bei der neuen Junglandwirteförderung sowie bei der Prämienbeschränkung für sogenannte "aktive Landwirte". Berlakovich hält es für schlichtweg falsch, dass das EU-Agrarbudget voraussichtlich um rund zehn Prozent gekürzt wird, während die EU-Ausgaben für Forschung und Innovation, Verwaltung oder Verkehr deutlich angehoben werden. Er kämpfe jedenfalls für eine Inflationsabgeltung.

