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Wein: Die Landessieger 2013

Mehr als 500 Weinbauern reichten 1551 hervorragende steirische Qualitätsweine ein. Insgesamt 18 Landessieger und ein „Weingut des Jahres“ wurden gekürt.
Als Sieger und somit  Weingut des Jahres  ging der Betrieb Rupert Ulrich in aus St. Anna am Aigen hervor. Er erreichte die höchste Punkteanzahl aller ins Finale gekommener Betriebe. Als Bewertungskriterien für diese große Auszeichnung als ?Weingut des Jahres? werden die vier besten bei der Landesbewertung eingereichten Weine in mindestens zwei Kategorien herangezogen. © SYMBOL
Als Sieger und somit "Weingut des Jahres" ging der Betrieb Rupert Ulrich in aus St. Anna am Aigen hervor. Er erreichte die höchste Punkteanzahl aller ins Finale gekommener Betriebe. Als Bewertungskriterien für diese große Auszeichnung als ?Weingut des Jahres? werden die vier besten bei der Landesbewertung eingereichten Weine in mindestens zwei Kategorien herangezogen. © SYMBOL
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Als Sieger und somit "Weingut des Jahres" ging der Betrieb Rupert Ulrich in aus St. Anna am Aigen hervor. Er erreichte die höchste Punkteanzahl aller ins Finale gekommener Betriebe. Als Bewertungskriterien für diese große Auszeichnung als ?Weingut des Jahres? werden die vier besten bei der Landesbewertung eingereichten Weine in mindestens zwei Kategorien herangezogen. © SYMBOL
Als Sieger und somit  Weingut des Jahres  ging der Betrieb Rupert Ulrich in aus St. Anna am Aigen hervor. Er erreichte die höchste Punkteanzahl aller ins Finale gekommener Betriebe. Als Bewertungskriterien für diese große Auszeichnung als ?Weingut des Jahres? werden die vier besten bei der Landesbewertung eingereichten Weine in mindestens zwei Kategorien herangezogen. © SYMBOL
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Mit einem Hattrick am erfolgreichsten war das Weingut Rupert Ulrich aus St. Anna am Aigen (Weißburgunder Klassik, Chardonnay Weiße Eruption 2011 und Blauer Zweigelt Rote Eruption 2008), das gleichzeitig zum „Weingut des Jahres“ gekürt wurde. Einen doppelten Landessieg erzielte das Weingut Josef Scharl jun. aus St. Anna am Aigen (Sämling und Blauer Zweigelt).
„Die Landesweinbewertung der Landwirtschaftskammer ist traditionell seit 66 Jahren der wichtigste Weinwettbewerb der Steiermark. Die Beteiligung war großartig: Mehr als 500 Weinbauern reichten 1.551 steirische Qualitätsweine ein“, betonte Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Franz Titschenbacher bei der Siegerpräsentation.

Sprungbrett für nationale und internationale Bekanntheit

Die Landesweinbewertung ist für alle Weinbaubetriebe eine Chance, mit einer guten Platzierung national und international Aufmerksamkeit zu erhalten. „Durch die garantiert anonyme Verkostung und der bestens geschulten Bewerter steht ausschließlich die Weinqualität im Vordergrund“, unterstrich Titschenbacher ferner.

Schaufenster für fruchtig-steirischen Wein

„An der Bewertung können alle geprüften steirischen Qualitätsweine teilnehmen, aber um ins Finale zu kommen, muss eine Mindestweinmenge vorhanden sein“, so Weinbauchef Werner Luttenberger. Außerdem muss in den meisten Sortengruppen der klassisch-steirische, extra trockene Weinausbau mit weniger als 13 %vol Alkohol eingehalten werden. Damit soll der fruchtig steirische Wein ins Schaufenster gestellt werden. Die Anzahl der verkosteten Qualitätsweine in der klassischen Sortengruppe bewertet: Welschriesling 211 Proben, Sauvignon blanc 167, Weißburgunder 178, Morillon 77, Schilcher 98 und Muskateller 127 Proben.

Bewerb für Lagenweine sehr beliebt. 92 Lagenweine ritterten um Sieg

Der Bewerb der Lagenweine erfreut sich großer Beliebtheit. Die für die beiden Gruppen nominierten Weine der Burgunder-Gruppe und die Sauvignon Gruppe, müssen eine so hohe natürliche Reife aufweisen, dass sie mindestens 13 %vol Alkohol besitzen. Weiters müssen sie mindestens ein Jahr alt und trocken ausgebaut sein. Sowohl biologischer Säureabbau als auch Holzeinsatz sind möglich. Immerhin 92 Weine stellten sich in beiden Gruppen dem Wettbewerb.
Die Landessieger 2013: Weinhof Ulrich (Dreifachsieg); Weinhof Scharl (Doppelsieg);Landesweingut Silberberg; Skoff - Domäne Kranachberg; Weinbau Familie Labanz; Weingut Adam-Lieleg; Weingut Familie Sauer; Weingut Frühwirth; Weingut Gründl - Labuttendorf; Weingut Patrick Niggas; Weingut Scheucher; Weingut Schneeberger; Weingut Teltscher Bernhard; Weingut Weber; Weinhof Gollenz © SYMBOL
Die Landessieger 2013: Weinhof Ulrich (Dreifachsieg); Weinhof Scharl (Doppelsieg);Landesweingut Silberberg; Skoff - Domäne Kranachberg; Weinbau Familie Labanz; Weingut Adam-Lieleg; Weingut Familie Sauer; Weingut Frühwirth; Weingut Gründl - Labuttendorf; Weingut Patrick Niggas; Weingut Scheucher; Weingut Schneeberger; Weingut Teltscher Bernhard; Weingut Weber; Weinhof Gollenz © SYMBOL
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Die Landessieger 2013: Weinhof Ulrich (Dreifachsieg); Weinhof Scharl (Doppelsieg);Landesweingut Silberberg; Skoff - Domäne Kranachberg; Weinbau Familie Labanz; Weingut Adam-Lieleg; Weingut Familie Sauer; Weingut Frühwirth; Weingut Gründl - Labuttendorf; Weingut Patrick Niggas; Weingut Scheucher; Weingut Schneeberger; Weingut Teltscher Bernhard; Weingut Weber; Weinhof Gollenz © SYMBOL
Die Landessieger 2013: Weinhof Ulrich (Dreifachsieg); Weinhof Scharl (Doppelsieg);Landesweingut Silberberg; Skoff - Domäne Kranachberg; Weinbau Familie Labanz; Weingut Adam-Lieleg; Weingut Familie Sauer; Weingut Frühwirth; Weingut Gründl - Labuttendorf; Weingut Patrick Niggas; Weingut Scheucher; Weingut Schneeberger; Weingut Teltscher Bernhard; Weingut Weber; Weinhof Gollenz © SYMBOL
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Tabelle: 

Steirische Wein-Landessieger 2013

99 Burgunderweine eingereicht. Ein Sieger wurde gekürt

. Die Sortengruppe kräftiger Burgunder – bestehend aus den Sorten Weißburgunder, Morillon und Grauburgunder – wurde heuer mit 99 Weinen beschickt. Sie müssen trocken ausgebaut sein. Durch den möglichen biologischen Säureabbau wirken sie bekömmlicher.

Gewürz/Traminer. Tolle Speisebegleiter. Ein Sieger wurde gekürt

In der Kategorie trockene und halbtrockene Gewürz/Traminer haben sich 40 Weine beteiligt. Diese Ausbauart der Sorte findet laufend mehr Freunde, weil der dieserart ausgebaute Gewürz/Traminer ein toller Speisebegleiter sein kann. Ein Sieger wurde gekürt.

170 Rotweine eingereicht. Drei Sieger wurden gekürt

Eine Besonderheit im Bewerb stellt auch der steirische Rotwein dar. Um den Konsumentenwünschen entgegen zu kommen, wurden drei Kategorien geschaffen. Eine kräftige Rotwein-Vielfalt, bei der sämtliche Sorten – auch Cuvées - erlaubt sind, die aber mindestens ein Jahr alt sein müssen. Weiters die Gruppe kräftiger Zweigelt und die Gruppe fruchtig-klassische Rotweine. Drei Sieger wurden gekürt.

15 Prozent der eingereichten Weine schafften Semifinale

Bei vielen Sorten oder Sortengruppen musste aufgrund der Menge ein Semifinale durchgeführt werden, um die endgültigen Finalweine zu erkosten. Den Einzug in das Semifinale schaffen 15 % der teilnehmenden Weine. Der Aufkleber für die Weine, die in die Broschüre aufgenommen werden konnten, soll die besten Weine der Steiermark kennzeichnen.

Knock out beim Semifinale und Finale

„Das extrem strenge Auswahlverfahren zeigt, wie schwierig es ist, mit einem Wein das Semifinale oder das Finale zu erreichen, oder gar Landessieger zu werden“, sagt Luttenberger. Die Finalverkostungen jeder Sorte beziehungsweise Kategorie werden nach der Platzziffernmethode durchgeführt. Hier stehen sämtliche Finalweine Glas an Glas und müssen direkt verglichen und beurteilt werden.

Siegerbroschüre

. „Die besten steirischen Weine werden in der vorliegenden Broschüre in den Kategorien Sieger, Finalisten und Semifinalisten vorgestellt, um die Kaufentscheidung zu erleichtern und auch auf bisher unbekannte Betriebe aufmerksam zu machen“, erklärt der Weinbaudirektor.

Siegerweine bei Präsentation

„Die Siegerweine sind auf verschiedenen Präsentationen zu verkosten. Auch werden wiederum in Zusammenarbeit mit der Gesamtsteirischen Vinothek einige Landessieger-Pakete aufgelegt. Das heißt: Schnell entschlossene Weinfreunde haben die Möglichkeit sämtliche Landessieger 2013 in einem Paket zu erwerben. Ein besonderes Erlebnis ist aber nach wie vor ein Besuch bei einem der erfolgreichen Betriebe“, schloss der Weinbaudirektor.
24.05.2013
Autor:Rosemarie Wilhelm
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