stmk.agrarnet.info
  • Presse

  • Wir über uns

  • Kontakt

  • lk österreich
  • lk burgenland
  • lk kärnten
  • lk niederösterreich
  • lk oberösterreich
  • lk salzburg
  • lk steiermark
  • lk tirol
  • lk vorarlberg
  • lk wien
lk steiermark
  • Steiermark
    • Steiermark
    • Aktuelles
    • Wir über uns
    • Zahlen & Fakten
    • Bezirkskammer
    • Bildungshäuser
    • Bäuerinnen
    • Mein Betrieb - Meine Zukunft
    • Verbände
    • Bildergalerien
    • Veranstaltungen
    • Kleinanzeigen
    • Landwirtschaftliche Mitteilungen
    • Downloads
    • Presse
    • Newsletter
  • Markt & Preise
  • Pflanzen
  • Tiere
  • Bio
  • Forst
  • Umwelt & Energie
  • Förderungen
  • Recht & Steuer
  • Betrieb & Familie
  • Bildung
  • Downloads

  • LK Steiermark
  • / Steiermark
  • / Aktuelles
  • Steiermark
  • Aktuelles
  • Wir über uns
  • Zahlen & Fakten
  • Bezirkskammer
  • Bildungshäuser
  • Bäuerinnen
  • Mein Betrieb - Meine Zukunft
  • Verbände
  • Wetter
  • Bildergalerien
  • Veranstaltungen
  • Kleinanzeigen
  • Landwirtschaftliche Mitteilungen
  • Kontakt
  • Downloads
  • Presse
  • Newsletter

Ferkel: Gute Aussichten

Prognosen deuten auf zufriedenstellendes Jahr 2012. Steirische Ferkel ­haben sich ihren Stellenwert erkämpft. Importferkel gehen zurück.
© LK NÖ
größer
© LK NÖ
Fenster schließen
© LK NÖ
© LK NÖ
Fenster schließen
Im freien Spiel der Marktkräfte müssen sich die heimischen Schweinebauern täglich neu behaupten. Die Landwirtschaft profitiert zwar von einem gewissen "Österreichbezug" der heimischen Konsumenten, aber abseits einer gewissen Romantik zählen auch hier Fakten.
Mengenentwicklung von Babyferkeln © lk-stmk
größer
Mengenentwicklung von Babyferkeln © lk-stmk
Fenster schließen
Mengenentwicklung von Babyferkeln © lk-stmk
Mengenentwicklung von Babyferkeln © lk-stmk
Fenster schließen

Deutscher Markt

Maßgeblich für den gesamten EU-Schweinemarkt ist die Entwicklung in Deutschland, wo in den vergangenen Jahren ein tief greifender Umbruch stattfand. Wesentlich war hier der Anstieg des Selbstversorgungsgrades auf nahezu 115 Prozent, mit dem die Ferkelproduktion nicht Schritt halten konnte. Die Mästerhochburgen im Nordwesten Deutschlands weiteten ihre Bestände massiv aus und die traditionellen Lieferanten im Süden konnten mit dieser Entwicklung nicht Schritthalten. Mittlerweile werden aus Dänemark und Holland mehr als neun Millionen Ferkel nach Deutschland exportiert.
In beiden Ländern werden bis 2015 rund 900.000 Zuchtsauen erwartet, was für Dänemark eine Reduktion um 15 Prozent und für die Niederlande ein Minus von 25 bis 30 Prozent bedeutet. Die Hauptursachen für diesen Rückgang sind eine Mischung aus Gülleentsorgungskosten (Niederlande: 20 Euro pro Kubikmeter) und einem um 10 bis 14 Cent unter der deutschen Mastschweinenotierung liegenden dänischen Niveau. Daher sind europaweit in den nächsten Jahren bessere Erlöse für Ferkel zu erwarten.
Zahl der über die steirische Erzeugergemeinschaft Styriabrid vermittelten Ferkel © lk-stmk
größer
Zahl der über die steirische Erzeugergemeinschaft Styriabrid vermittelten Ferkel © lk-stmk
Fenster schließen
Zahl der über die steirische Erzeugergemeinschaft Styriabrid vermittelten Ferkel © lk-stmk
Zahl der über die steirische Erzeugergemeinschaft Styriabrid vermittelten Ferkel © lk-stmk
Fenster schließen

Österreichische Situation

Hier haben die starken Bundesländer Ober- und Niederösterreich sowie die Steiermark teils sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Niederösterreich und Oberösterreich verbringen 28 beziehungsweise 30 Prozent ihres Ferkelaufkommens außerhalb des Bundeslandes. In der Steiermark, mit ihrem hohen Anteil an kombinierten Betrieben, besteht seit jeher ein Importbedarf vor allem aus den genannten Bundesländern. Seitens der steirischen Landwirtschaftskammer und der Styriabrid wurden in den vergangenen Jahren massive Anstrengungen unternommen, um dieses Defizit zu verringern. So ist es der Styriabrid innerhalb von zehn Jahren gelungen, um 200.000 steirische Ferkel mehr zu vermitteln. (Grafik). Aus heutiger Sicht scheint es allerdings fast unmöglich, eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen. Erfreulich ist, dass der Anteil an importierten Ferkeln aus anderen EU-Ländern ebenfalls stark zurückgegangen ist (Grafik).
Import-Export-Statistik von Ferkeln © lk-stmk
größer
Import-Export-Statistik von Ferkeln © lk-stmk
Fenster schließen
Import-Export-Statistik von Ferkeln © lk-stmk
Import-Export-Statistik von Ferkeln © lk-stmk
Fenster schließen

Hoher Magerfleischanteil

Die österreichische Preismaske für Schlachtschweine verlangt vom Ferkelmarkt ein typbetontes Schwein mit hohem Magerfleischanteil. Die Vorzüge der heimischen Schlachtkörperqualität liegen vor allem in den Bereichen der höheren Ausschlachtung und in der vorzüglichen Schweinefleischqualität. Durch die jahrelange gemeinsame Zucht über die österreichische Schweinemastprüfan- stalt ist es gemeinsam mit der Schweinezucht Steiermark und der Schweinebesamung Gleisdorf gelungen, ein marktkonformes Schwein über das Kreuzungsprogramm zu züchten. Durch die komplette Stresssanierung beim Pietrain-Eber wird heute Schweinefleisch höchster Qualität gezüchtet, das sich durch einen hohen intramuskulären Fettgehalt und ein hohes Wasserbindungsvermögen auszeichnet.
Die niedrige Futterverwertung und die hohe Ausschlachtung sichert bei bester Wirtschaftlichkeit eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Durch die gute Fütterung mit einem hohen Maisanteil wird außerdem ein hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Schweinefleisch gesichert, was ein sehr vorzügliches und gesundes Schweinefleisch heranwachsen lässt.

2011: Schwieriges Jahr

Es hätte nicht den "Dioxinskandal" in Deutschland gebraucht, um zu erkennen, dass das heurige Jahr ein sehr schwieriges werden würde. Zu ähnlich war die Situation am Futter- und Betriebsmittelmarkt mit dem Jahr 2008. Die Vermarktungsverantwortlichen hatten großen Respekt von dem sich anbahnenden "heißen" Sommer und in allen Bundesländern wurden große Anstrengungen unternommen, um die Mengenproblematik zu bewältigen. In der Steiermark kam es im Juni zu Rückstellungen in nicht unerheblichem Ausmaß, die aber in den ersten Juliwochen bereinigt werden konnten.

Qualität stimmt

Besonders erfreulich war, dass das Aufkommen im Inland abgesetzt werden konnte und keine Schleuderaktionen ins Ausland notwendig waren. Diese Tatsache zeigt einerseits die gelebte Partnerschaft der steirischen Betriebe, anderseits ist dies auch Ausdruck dafür, dass die Ferkelqualität passt. Nicht unwesentlich ist dabei auch die zusätzliche Absatzsicherung durch die von der Styriabrid umgesetzten Regionalprogramme mit ihrem beträchtlichen Mehrerlös.
Preisstatistik von Ferkeln © lk-stmk
größer
Preisstatistik von Ferkeln © lk-stmk
Fenster schließen
Preisstatistik von Ferkeln © lk-stmk
Preisstatistik von Ferkeln © lk-stmk
Fenster schließen

Preise im Aufwind

Verblüffend ähnlich sind auch die Durchschnittspreise der Jahre 2008 und 2011. Im Jahr 2008 konnte bei den Ferkeln ein Schnittpreis von 2,05 Euro (2011: 2,06 Euro geschätzt) und bei den Mastschweinen 1,39 Euro (2011: 1,38 Euro geschätzt) erreicht werden (Grafik). Mittlerweile hat sich der Markt komplett gedreht, die Ferkelpreise haben einen enormen Auftrieb erlebt. Man muss derzeit wirklich kein großer Prophet sein, um ein für die Ferkelerzeugung zufriedenstellendes nächstes Jahr zu prognostizieren. Der Stellenwert, den sich steirische Qualitätsferkel erkämpft haben, muss aber immer wieder im Vergleich mit anderen Herkünften gerechtfertigt werden. Eine wesentliche Weiterentwicklung wird von der elektronischen Ohrmarke erwartet, die durch die Rückverfolgbarkeit bis in die Zuchtstufe wertvolle Ansatzpunkte für die Beratung und Verbesserung der Betriebe geben wird.
21.12.2011
Autor:Hans-Peter Bäck
Drucken
Empfehlen
Weitere Informationen:
< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • Zukunft Wald

  • Zuchtwerte in grafischer Form

  • Bauern kümmern sich

  • Bauernporträt: Familienpflege

  • Kommentar: Chancen nutzen

  • Wirtschaft nimmt Fahrt auf

  • Lebensmittel: Allianz gegen das Wegwerfen

  • Oststeirer hat das beste Heu

  • "Agrargelder im Sinken"

  • Alljährlich erblüht die Grüne Mark

  • Blumenland Steiermark

  • EU-Finanzrahmen: Ein akzeptables Ergebnis

  • EU-Parlament wird mitreden

  • Goldener Panther

  • Kammer Bruck an der Mur wird umgebaut

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • LKn im Internet:

  • Österreich

  • Burgenland

  • Kärnten

  • Niederösterreich

  • Oberösterreich

  • Salzburg

  • Steiermark

  • Tirol

  • Vorarlberg

  • Wien

  • Links

  • Kontakt

  • Impressum

  • Landwirtschaftskammer Steiermark

  • 8010 Graz | Hamerlinggasse 3 | 

  • +43 (0) 316 - 8050

  • office@lk-stmk.at

  • © 2012 by www.lk-stmk.at

  • Services:

  • ausgewählte Partner

  • ausgewählte Projekte

  • AIZ

  • ARGE Bäuerinnen

  • ARGE Meister

  • Baulehrschau

  • Gutes vom Bauernhof

  • Landjugend Steiermark

  • Lehrlings- u. Fachausbildungsstelle

  • Lebensqualität Bauernhof

  • Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

  • LFI-Veranstaltungskalender

  • Schule am Bauernhof

  • Tiergesundheitsdienst

  • LKO-Stromkalkulator