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EU-Hilfe ist zu wenig

Wlodkowski: "Die von der EU angebotene Hilfe für die Gemüsebauern ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es muss hier nach verhandelt werden, weil die angebotene Hilfe einfach zu wenig und der Schaden für die Gemüseproduzenten extrem hoch ist." EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos hat Hilfe von 150 Millionen Euro in Aussicht gestellt.
150 Millionen Euro Entschädigung für alle Gemüsebauern Europas ist zu wenig. © LK/Konstantinov
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150 Millionen Euro Entschädigung für alle Gemüsebauern Europas ist zu wenig. © LK/Konstantinov
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150 Millionen Euro Entschädigung für alle Gemüsebauern Europas ist zu wenig. © LK/Konstantinov
150 Millionen Euro Entschädigung für alle Gemüsebauern Europas ist zu wenig. © LK/Konstantinov
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Unschuldig zum Handkuss gekommen

Die heimischen Gemüsebauern sind im Zuge des deutschen Ehec-Skandals unschuldig zum Handkuss gekommen. Die aktuelle Schadenslage bei Gemüse in der Steiermark. Der Löwenanteil des Schadens betrifft die Gurken, aber auch Rispen-Paradeiser und Salat sind betroffen. Der steirische Gesamtschaden beläuft sich bis jetzt auf 150.000 Euro. Davon entfallen auf:
  • Gurken: 90.000 Euro
  • Rispenpardadeiser: 35.000 Euro
  • Salat: 25.000 Euro
  • In der Steiermark wurden/werden 100.000 Gurken vernichtet.
  • Die Nachfrage ist nach wie vor schwach, der Preis schlecht.
  • Der Preisrückgang bei Gurken liegt im Schnitt bei 30 Prozent.
Der Nachfrage-Rückgang bei den Produzenten liegt dieser Tage bei Gurken bei minus 70 Prozent, bei Rispentomaten bei minus 50 Prozent, bei Salat bei minus 40 Prozent.

150 Millionen zu wenig

Die aktuell angebotenen 150 Millionen Euro Entschädigung für alle Bauern der EU ist zu wenig. Alleine Spanien verliert nach eigenen Angaben pro Woche 200 Millionen Euro. Präsident Wlodkowskis Position zu dieser EU Hilfe: "Die von der EU angebotene Hilfe für die Gemüsebauern ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es muss hier nach verhandelt werden, weil die angebotene Hilfe einfach zu wenig und der Schaden für die Gemüseproduzenten extrem hoch ist." EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos versprach die Zahlen nochmals durchzurechnen.

Appell an Konsumenten

Indes appelliert Wlodkowski an die Bevölkerung zu heimischen Gemüse und zu heimischen Gurken zu greifen. Heimisches Gemüse ist sicher und gesund. Erkennbar ist heimisches Gemüse an den Gütezeichen (AMA-Gütezeichen, AMA-Biosiegel, Bio-Austria, Steirerland-Gemüse und Gutes vom Bauernhof) Heimisches Top-Gemüse ist gesund und sicher. Es ist Ehec-frei.
Links zum Thema
  • EHEC: Heimisches Gemüse ist sicher
08.06.2011
Autor:Roman Musch
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