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Obststandln

Die Landwirtschaftskammer verlangt, dass das Herkunftsland der Früchte/Produkte deutlich und für die Konsumenten auf den ersten Blick ersichtlich ist.
Heimische Marillen gibt es heuer noch gar nicht © Peter Smola/pixelio.de
Heimische Marillen gibt es heuer noch gar nicht © Peter Smola/pixelio.de
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Heimische Marillen gibt es heuer noch gar nicht © Peter Smola/pixelio.de
Heimische Marillen gibt es heuer noch gar nicht © Peter Smola/pixelio.de
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Deutlich und auf den ersten Blick

Eine klare Herkunftskennzeichnung, sprich die Angabe des Ursprungslandes, schreibt das Gesetz vor. Die Herkunft ist für viele ein sehr wichtiges Kriterium. o Die Steirerinnen und Steirer wollen heimische Produkte. Die Steirer sind die größten Konsumpatrioten. 89 Prozent der Steirerinnen und Steirer sind überzeugt, dass regionale Lebensmittel in Zukunft gewinnen werden (KeyQuest 2011), gegenüber dem Jahr 2008 sind es um sieben Prozent mehr.

Gegen Irreführung

Die steirischen Obstbauern und die Landwirtschaftskammer wollen nicht, dass die Konsumenten durch irreführende Angaben – wie beispielsweise durch Werbeslogans á la „Qualität aus Österreich“ – getäuscht werden. Manche Obststandln suggerieren mit großen Werbetafeln „Qualität aus Österreich“, dass die gesamte Obstpalette von österreichischen Bauern stammt, obwohl das Sortiment auch aus dem Ausland kommt. Daher verlangt die Kammer, dass nicht nur beim Obst selbst das Ursprungsland etikettiert (wie gesetzlich vorgeschrieben) und streng kontrolliert wird, sondern auch die Aufmachung des Obststandls in die Kontrolle miteinfließt. In Graz kontrolliert das Marktamt, außerhalb von Graz die Lebensmittelaufsicht des Landes.

Heimische Marillen gibt's noch gar nicht

Die Landwirtschaftskammer empfiehlt, Früchte auf den zahlreichen Bauernmärkten oder direkt bei den Bauern zu kaufen und auf die Herkunftsangaben zu achten. Die Marke „Gutes vom Bauernhof“ garantiert die heimische Herkunft. Frische, heimische Marillen gibt es heuer erst ab Ende Juni. • Erntefrische Kirschen gibt es in der Steiermark in entsprechenden Mengen erst in den nächsten zehn Tagen, vereinzelt gibt es Kirschen auch jetzt schon.
19.06.2013
Autor:Rosemarie Wilhelm
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