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Die goldene Dünger-Mitte

Hohe Erträge und Qualität sind mit richtig abgestimmter Düngung zu erreichen. Böden bei Obst und Wein jetzt günstig untersuchen lassen. Düngeplan wird mitgeliefert.
Bodenprobenaktion für Obst  Wein und Hopfen  Sommer 2011 © klaper
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Bodenprobenaktion für Obst, Wein und Hopfen, Sommer 2011 © klaper
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Bodenprobenaktion für Obst, Wein und Hopfen, Sommer 2011 © klaper
Bodenprobenaktion für Obst  Wein und Hopfen  Sommer 2011 © klaper
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Pflanzen benötigen ein Mindestmaß an Nährstoffen und Spurenelementen nicht nur zum Wachsen und für den Ertrag, sondern auch zur Ausbildung qualitätsbestimmender Inhaltsstoffe. Anderseits kann ein Überschuss nicht nur die Umwelt schädigen, sondern auch pflanzenbaulich negative Auswirkungen haben. Es gilt also, die "goldene ¬Dünger-Mitte" zu finden.

Bodenuntersuchung

Böden bilden ein riesiges Potenzial zur Nährstoffspeicherung (zwischen 5.000 und 15.000 Kilogramm Reinnährstoff je Hektar). Die Erfahrung aus mehr als fünfzig Jahren Bodenuntersuchung zeigt jedoch, dass diese Speicher einen sehr unterschiedlichen Füllstand aufweisen können. Für die Berechnung der Düngung ist es aber von großer Bedeutung zu wissen, wie viel Nährstoffe der Boden von sich aus für die Pflanzen anbieten kann. Mit Hilfe der Bodenuntersuchung können die Versorgung des Bodens und damit sein Nachlieferungspotenzial für etliche Hauptnährstoffe und die wichtigsten Spurenelemente festgestellt werden. Darüber hinaus wird dabei auch der pH-Wert bestimmt, der Aufschluss über den Versauerungszustand gibt. Der pH-Wert ist ebenfalls für die Verfügbarkeit einiger Nährstoffe wichtig.

Die Düngeplanung

Aufbauend auf den Ergebnissen der Bodenuntersuchung und den zu erwartenden Ansprüchen der Kulturen werden der Nährstoff- und daraus der Düngebedarf berechnet. Die wesentlichste Hilfestellung bieten dazu die "Richtlinien für die sachgerechte Düngung im Obstbau" sowie "... im Weinbau" des Fachbeirates für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz. Diese Richtlinien bilden neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderungsrichtlinien die Basis für die Düngeplanerstellung durch die Landeskammer.

Die wichtigsten Nährstoffe

  • Stickstoff ist der grundsätzliche Motor des Wachstums und der Ertragsbildung. Er ist ein Baustein in sämtlichen Enzymen und anderen Eiweißverbindungen.
  • Phosphor wird für die Energieübertragung in der Pflanze gebraucht. Man findet ihn daher überall dort, wo Zellteilungsvorgänge statt finden, aber auch dort, wo Inhaltsstoffe aufgebaut werden.
  • Kalium regelt hauptsächlich den Wasserhaushalt in der Pflanze, ist aber auch Bestandteil wichtiger Enzyme. Kalzium findet man vor allem als Stützelement in den Zellwänden. Vor allem beim Apfel sehr wichtig.
  • Magnesium ist als zentrales Element im Chlorophyll für den Erfolg der Photosynthese mit verantwortlich.
  • Von den Spurenelementen ist vor allem das Bor hervorzuheben, das für die Blütenbildung und die Befruchtung unentbehrlich ist.

Termine:

  • 6. Juli: St.Ruprecht/R., GH Locker, 8.30 Uhr; Wolfgruben, Ilztal, GH Seidl, 11 Uhr; Kaindorf/Hartberg, GH Rechberger, 14 Uhr
  • 7. Juli: Lembach, Riegersburg, GH Schreiner, 8.30 Uhr; Großwilfersdorf, GH Großschädl, 11 Uhr; Etzersdorf, GH Schneider, 14 Uhr
  • 13. Juli: Waltra, St.Anna am Aigen, GH Wolf, 8.30 Uhr; St.Stefan/R., Anni´s Gasthaus, 11 Uhr; Schemerlhöhe, Nestelb./Graz, GH Höchschmied, 14 Uhr
  • 14. Juli: Gamlitz, GH Wagner, 8.30 Uhr; Deutsch Haseldorf, Klöch, BS Frühwirth, 11 Uhr; Paurach, GH Schwarz, 14 Uhr
  • 21. Juli: Krottendorf, GH Riegler, 8.30 Uhr; Steyeregg, Wies, GH Toplerhof, 11 Uhr; Leutschach, GH Tscheppe, 14 Uhr
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  • Termine
05.07.2011
Autor:Josef Herka
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