Josef Weber, Leiter der Abteilung Gartenbau in der Landwirtschaftskammer Steiermark © BMLFUW/Newman |
Der Grazer Krauthäuptel liegt im Trend. Diese regionale Sorte punktet durch seinen einmaligen, bitterfreien und leicht süßlichen Geschmack. Allerdings werden in den Sommermonaten Juli und August immer wieder ähnliche Salate als „Grazer Krauthäuptel“ angeboten. Diese Ersatzsorten bringen auch in den kritischen Sommermonaten sichere Erträge.
Der Konsument wird auf diese Art getäuscht, was wiederum Kritiker veranlasst, den guten Ruf des Grazer Krauthäuptels in Frage zu stellen, beziehungsweise dessen höheren Preis als ungerecht darzustellen. So kommt es nicht von ungefähr, dass die Sommerproduktion von vielen Produzenten als nicht rentabel angesehen wird, weil der Grazer Krauthäuptel mit diesen Konkurrenzsorten preislich mithalten soll, was aber aufgrund verminderter Erträge wirtschaftlich nicht vertretbar ist. Im Klartext heißt dies: Der Grazer Krauthäuptel – und zwar das Original! – muss auch im Sommer zu kostendeckenden und somit besseren Preisen verkauft werden, als die so genannten „Ersatzsalate“.
Der Konsument hat jetzt die beste Gelegenheit, den Grazer Krauthäuptel bestmöglich kennen zu lernen, da er im Frühjahr kaum von ähnlichen Salaten konkurrenziert wird. Dann wird der mündige Liebhaber des Grazer Krauthäuptels auch im Sommer das Original erkennen und hoffentlich auch bereit sein, einen notwendigen Preisunterschied in Kauf zu nehmen.
Der Konsument wird auf diese Art getäuscht, was wiederum Kritiker veranlasst, den guten Ruf des Grazer Krauthäuptels in Frage zu stellen, beziehungsweise dessen höheren Preis als ungerecht darzustellen. So kommt es nicht von ungefähr, dass die Sommerproduktion von vielen Produzenten als nicht rentabel angesehen wird, weil der Grazer Krauthäuptel mit diesen Konkurrenzsorten preislich mithalten soll, was aber aufgrund verminderter Erträge wirtschaftlich nicht vertretbar ist. Im Klartext heißt dies: Der Grazer Krauthäuptel – und zwar das Original! – muss auch im Sommer zu kostendeckenden und somit besseren Preisen verkauft werden, als die so genannten „Ersatzsalate“.
Der Konsument hat jetzt die beste Gelegenheit, den Grazer Krauthäuptel bestmöglich kennen zu lernen, da er im Frühjahr kaum von ähnlichen Salaten konkurrenziert wird. Dann wird der mündige Liebhaber des Grazer Krauthäuptels auch im Sommer das Original erkennen und hoffentlich auch bereit sein, einen notwendigen Preisunterschied in Kauf zu nehmen.

