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Das Ausbauprogramm "Ökowärme Steiermark" ist ein Lichtblick für unser Klima

Landwirtschaftskammer Präsident Gerhard Wlodkowski gemeinsam mit Agrar- und Wohnbaulandesrat Johann Seitinger fordern die rigorose Umstellung auf erneuerbare Energie. Das notwendige Geld soll aus einer Sonder-Dividende der Energie Steiermark kommen. Damit erwische man mehrere Fliegen auf einen Streich, meint Wlodkowski.
Präsident Wlodkowski und Landesrat Seitinger fordern den raschen Ausbau von Ökowärme © Konstantinov/Kern/Archiv
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Präsident Wlodkowski und Landesrat Seitinger fordern den raschen Ausbau von Ökowärme © Konstantinov/Kern/Archiv
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Präsident Wlodkowski und Landesrat Seitinger fordern den raschen Ausbau von Ökowärme © Konstantinov/Kern/Archiv
Präsident Wlodkowski und Landesrat Seitinger fordern den raschen Ausbau von Ökowärme © Konstantinov/Kern/Archiv
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Endlich wird in dieser wichtigen Frage sinnvoll gehandelt. So lassen sich die Reaktionen auf das Ökowärme-Ausbaukonzept von Landesrat Johann Seitinger auf den Punkt bringen. Seitinger und die Sozialpartner verlangen eine rigorose Umstellung der Wärmeversorgung von fossiler auf erneuerbare Energie. "Mit dieser Energieoffensive treffen wir mehrere Fliegen auf einen Streich: In Zeiten wie diesen schaffen wir Arbeitsplätze, Geld bleibt im Inland und fließt nicht in die Ölländer. Außerdem helfen wir mit, die Klimaziele zu erreichen und den Klimawandel zu bremsen", unterstreicht Präsident Gerhard Wlodkowski. Seitinger und Wlodkowski verlangen jetzt, dass der Ökowärme-Ausbau rasch in Angriff genommen wird. "Damit dieses Vorhaben tatsächlich zum Durchbruch kommt, ist in erster Linie eine verbesserte Förderung für den Einbau von modernen Holzheizungen und von Biomasseheizwerken notwendig", so der Landesrat. Und weiter: "Das Geld dafür soll zu einem erheblichen Teil aus einer Sonder-Dividende der Energie Steiermark kommen".
 
Das vollständige Interview lesen Sie in den Landwirtschaftlichen Mitteilungen in der Ausgabe Nr. 7 vom 1. April 2009.

Energieoffensive

Für die Umsetzung des Ausbauprogrammes "Ökowärme Steiermark" verlangt Landesrat Johann Seitinger jährlich 30 Millionen Euro aus der Estag-Dividende. Damit soll in den nächsten fünf Jahren eine rigorose Umstellung der Wärmeversorgung von fossiler auf erneuerbare Energie ins Rollen gebracht werden. Das konkrete Ausbauprogramm:
  • 17.500 Arbeitsplätze könnten geschaffen werden, jährlich 3500. 1000 Arbeitsplätze sind nachhaltig in der Aufbringung der Rohstoffe sichergestellt.
  • Konkret sollen 21.000 Pellets-, Hackschnitzel und Stückholz-Heizungen für Einzelgebäude oder Gebäudegruppen, 300 Mikroheizwerke bis zu 250 KW, 50 Biomasse-Heizwerke bis zu 850 KW und 6 Großheizwerke mit 2000 KW gebaut werden. 
  • Zur Versorgung sind 15 regionale Biomassehöfe vorgesehen. 
  • Weiters ist ein Solarausbauprogramm mit 555.000 m2 für Warmwasseraufbereitung und Wärmeversorgung geplant. Dazu kommen vier Biogastankstellen. 
  • Kleinfeuerungen sollen künftig mit 25%, größere Heizwerke mit 40%, Biomassehöfe mit 40% und Solaranlagen mit 15% gefördert werden. 
  • Neu geschaffen werden soll eine Anschlussförderung für Haushalte an Biomasseheizwerke in der Höhe von 1800 Euro. 
  • Das Fördervolumen für dieses Sonderprogramm beläuft sich auf 215 Millionen Euro und finanziert sich volkswirtschaftlich von selbst, konkret durch Umsatzsteuer- und Lohnsteuereinnahmen.
31.03.2009
Autor:Rosemarie Wilhelm
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