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Die Technik kommt den Wiederkäuern entgegen

Automatische Futtersysteme sollen zum Betrieb passen, die Kuh dazu bringen, noch einen Happen Grundfutter mehr zu fressen und den Landwirt bei der Arbeit entlasten.
Heinz-Günter Gerighausen  Fütterungsberater von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen  Deutschland kommentierte die Futtervorlagetechnik  die in einem Fahrsilo der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra demonstriert wurde. Im Bild ein Selbstbefüller  der Futtermischer von Himel. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Heinz-Günter Gerighausen, Fütterungsberater von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Deutschland kommentierte die Futtervorlagetechnik, die in einem Fahrsilo der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra demonstriert wurde. Im Bild ein Selbstbefüller, der Futtermischer von Himel. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Heinz-Günter Gerighausen, Fütterungsberater von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Deutschland kommentierte die Futtervorlagetechnik, die in einem Fahrsilo der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra demonstriert wurde. Im Bild ein Selbstbefüller, der Futtermischer von Himel. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
Heinz-Günter Gerighausen  Fütterungsberater von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen  Deutschland kommentierte die Futtervorlagetechnik  die in einem Fahrsilo der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra demonstriert wurde. Im Bild ein Selbstbefüller  der Futtermischer von Himel. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Selbstfahrer oder Gezogene, Selbst- oder Fremdbefüller, Silozangen oder Siloschaufeln, Blockschneider oder Rundballenauflöser, Nachschieber per Hand, mobil oder automatisch – jeder Besucher kann sich nach der Vorführung schon eine mögliche Lösung für seinen Betrieb mit nach Hause nehmen. Im Mittelpunkt steht aber trotz der Technik das Tier.

Soviel Grundfutter wie nur möglich

Kühe nehmen auf der Weide 24 Stunden lang Futter auf. "Unsere Aufgabe ist es, die Kuh im Stall in die gleiche Lage zu versetzen“, erklärt Heinz-Günter Gerighausen von der Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen. "Mit automatischen Fütterungssystemen können wir den Tieren mit weniger Zeitaufwand mehrmals am Tag Futter vorlegen.“ Die höchstmögliche Grundfutteraufnahme ist das oberste ernährungsphysiologische Ziel, unabhängig von der Kraftfutteraufnahme. Die modernen Mischwagen entsprechen dieser Anforderung durch gutes Auflösen und schonendes und genaues Mischen.
Der Silomax entnimmt  transportiert und verteilt. Der Kratzer packt zehn bis zwölf Zentimeter rein  löst das Futter raus und lockert es gut auf. Für täglich frische Vorlage nahe beim Hof. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Der Silomax entnimmt, transportiert und verteilt. Der Kratzer packt zehn bis zwölf Zentimeter rein, löst das Futter raus und lockert es gut auf. Für täglich frische Vorlage nahe beim Hof. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Der Silomax entnimmt, transportiert und verteilt. Der Kratzer packt zehn bis zwölf Zentimeter rein, löst das Futter raus und lockert es gut auf. Für täglich frische Vorlage nahe beim Hof. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
Der Silomax entnimmt  transportiert und verteilt. Der Kratzer packt zehn bis zwölf Zentimeter rein  löst das Futter raus und lockert es gut auf. Für täglich frische Vorlage nahe beim Hof. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Mit Technik umgehen können

"Die beste Technik ist die, mit der wir umgehen können“, betont Gerighausen. Er rät, das Futter im Mischwagen erst nach der Entnahme zu wiegen, wenn es aus mehr als einer Komponente besteht. Das Gewicht jeder einzelnen Komponente darf nicht mehr als 3% bis 5% vom Sollwert abweichen.
Wiegestäbe wiegen auf plus/minus 0,01% genau und reagieren empfindlich auf Bewegung. Deshalb sollte auch der Mischer während des Befüllens abgeschaltet werden. Bilden sich Bällchen im Futter, wie zum Beispiel beim Vorführen mit Sandwichsilage aus Gras, Pressschnitzel und Mais, rät Gerighausen, die Nachmischzeit zu begrenzen, denn auch die Befüllzeit ist Mischzeit, wenn der Mischer läuft.

Anforderungen an Stall

Alfred Pöllinger vom Lehr- und Forschungszentrum in Raumberg-Gumpenstein informierte unter anderem über die Anforderungen, die automatische Fütterungssysteme an den Stall stellen. Wichtig sind Futtertischbreite, Durchfahrtshöhe und die Zahl der Futterachsen. Alle Tiere und Futterkomponenten sollte man mit diesem System erreichen können. Den Stall sollte man auch mit einem automatischen Fütterungssystem erweitern können.

Für alle gilt

Alle Systeme sparen Zeit, erleichtern körperlich schwere Arbeit, machen flexibel, vermeiden Futterverluste und -verschmutzung und erhöhen die Gundfutter- und damit die Milchleistung. Auf der Gegenseite stehen die Investitionskosten mit EUR 100.000,- bis EUR 200.000,-. Für kleinere Betriebe sind die Systeme zu empfehlen, wenn Zeit und Flexibilität sehr wichtig sind. Bei Herden ab hundert Kühen sind sie konkurrenzlos wirtschaftlich.
29.04.2013
Autor:Paula Pöchlauer-Kozel
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