stmk.agrarnet.info
  • Presse

  • Wir über uns

  • Kontakt

  • lk österreich
  • lk burgenland
  • lk kärnten
  • lk niederösterreich
  • lk oberösterreich
  • lk salzburg
  • lk steiermark
  • lk tirol
  • lk vorarlberg
  • lk wien
lk steiermark
  • Steiermark
    • Steiermark
    • Aktuelles
    • Wir über uns
    • Zahlen & Fakten
    • Bezirkskammer
    • Bildungshäuser
    • Bäuerinnen
    • Mein Betrieb - Meine Zukunft
    • Verbände
    • Bildergalerien
    • Veranstaltungen
    • Kleinanzeigen
    • Landwirtschaftliche Mitteilungen
    • Downloads
    • Presse
    • Newsletter
  • Markt & Preise
  • Pflanzen
  • Tiere
  • Bio
  • Forst
  • Umwelt & Energie
  • Förderungen
  • Recht & Steuer
  • Betrieb & Familie
  • Bildung
  • Downloads

  • LK Steiermark
  • / Tiere
  • / Rinder
  • Tiere
  • Rinder
  • Milchwirtschaft
  • Schweine
  • Sonstige Tierarten
  • Fütterung
  • Tiergesundheit & Tierschutz
  • Blauzungenkrankeit

Braunvieh in Slowenien ? klein, aber fein

Dass die Rasse Braunvieh in Slowenien eher eine Randstellung einnimmt ist bekannt, dass es aber dort sehr gute Braunviehkühe gibt, zeigte eine Exkursion des Kärntner Rinderzuchtverbandes (KRZV) am Betrieb von Peter Popič in Radu?e bei Slovenj Gradec.
© Moser
größer
© Moser
Fenster schließen
© Moser
© Moser
Fenster schließen
Der Braunviehzuchtbetrieb von Peter Popi? liegt sicher nicht in den Gunstlagen Sloweniens. Man kann den Betrieb, der zwar nur auf 550 m Seehöhe liegt, mit jenen Betrieben in unseren Berggebieten vergleichen. Die Flächen rund um den Betrieb sind sehr hügelig, steil und kleinstrukturiert.
 
Trotzdem hat sich der Betriebsführer vor sieben Jahren entschieden, voll in die Milchproduktion einzusteigen. Es wurde der Stall neu errichtet und im Laufe der Jahre erweitert. Mittlerweile umfasst der Betrieb eine reine Braunviehherde mit über 50 Milchkühen und der gesamten Nachzucht. Gemolken werden die Kühe in einem Zwei-mal-drei-Tandemmelkstand. Viel Wert legt der Betrieb auf eine gute Milchleistung bei guten Inhaltsstoffen und einer guten Qualität der Milch. Kurz und prägnant sagte der Betriebsführer bei der Betriebsvorstellung: "Die Rasse Braunvieh passt genau für mein Betriebskonzept."
 
Bei der Milchanlieferung ist der Betrieb spitze, er liefert an die 450.000 kg gentechnikfreie Milch an die Molkerei mit durchschnittlich 4,15% Fett und 3,75% Eiweiß. Derzeit beträgt der Milchbruttopreis rund EUR 0,34/kg Milch, den der Betrieb für Milch mit guten Inhaltsstoffen erhält.
 
Beim Stiereinsatz achtet der Betriebsführer auf Stiere, welche die Milchleistung der Kühe genügend verbessern. Es werden Stiere aus allen Ländern eingesetzt. Derzeit kommen vor allem italienische Stiere zum Einsatz.

Langlebige Kühe

Doch auch auf gutes Exterieur wird am Betrieb geachtet. "Die Kühe werden erst ab drei Kälbern wirtschaftlich", meinte Betriebsführer Peter Popi?. Durchschnittlich bringen die Kühe am Betrieb fünf Kälber zur Welt. Beim Kuhkomfort werden keine Kosten gescheut. Vor kurzem wurden die kompletten Laufflächen mit Gummimatten ausgestattet. "Die betonierten Laufflächen sind nach kurzer Zeit einfach viel zu rutschig geworden und die Kühe marschierten wie auf rohen Eiern", berichtete Popi?.

Schauwesen

Auf Rinderschauen ist der Betrieb ebenfalls anzutreffen, eine "Pronto"-Tochter holte sich den Sieg bei der Landesschau 2010 im Zuge der Braunvieh-Europakonferenz in Slowenien.

Arbeitstechnisch ist der Betrieb voll ausgestattet. "Wenn das Wetter passt, muss man schlagkräftig sein", lautet das Motto des Betriebsführers. Bei diesen Arbeitsspitzen arbeitet er mit zwei weiteren großen Betrieben in der Nähe zusammen, ansonsten wäre das nicht zu schaffen.

Angeregte Diskussion

Die 40 Exkursionsteilnehmer diskutierten im Anschluss an die Betriebsführung noch eifrig. Vor allem einige technische bzw. bauliche Anschaffungen fanden zusätzliches Interesse.
 
Der Dank der Reisenden gilt an dieser Stelle nochmals Marjan ?ik, der den Braunviehausflug organisiert hatte und als Dolmetscher vor Ort anwesend war.
© Moser
größer
© Moser
Fenster schließen
© Moser
© Moser
Fenster schließen

Drei Fragen an eine Exkursionsteilnehmerin

Christine Leutschacher ist Braunviehzüchterin in Köttmannsdorf (Bez. Klagenfurt-Land) und nahm an der Exkursion nach Slowenien teil.

Warum ist für Sie die jährliche Braunviehexkursion schon zum Fixpunkt geworden?
Wir haben in Kärnten nur eine kleine Braunviehpopulation und diese ist auf ganz Kärnten verteilt. Bei der Braunviehexkursion trifft man Berufskollegen aus allen Regionen Kärntens und man kann die Zeit zum gemeinsamen Gedankenaustausch nutzen. Weiters kommt der gesellschaftliche Aspekt nicht zu kurz, man kommt einmal kurz aus dem Arbeitsalltag heraus.
 
Was hat Ihnen heuer besonders gefallen?
Erstens einmal war es ein sehr guter Betrieb, den wir besichtigt haben, etwas mehr hätte der Betriebsführer von der Braunviehgenetik, die er im Stall hat, erzählen können. Zweitens hat das gesamte Paket mit der Übernachtung in einer Therme und einer Weinkellerbesichtigung in der schönen Weingegend in Jeruzalem (Ortschaft im Nordosten Sloweniens, Anm.) super gepasst.
 
Ihre Wünsche für die Braunviehexkursion im nächsten Jahr?
Wieder so einen interessanten Braunviehbetrieb zu besichtigen, vielleicht in Tirol.

Fotos der Exkursion finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
24.11.2011
Autor:Ing. Georg Moser, Kärntner Rinderzuchtverband
Drucken
Empfehlen
Weitere Informationen:
< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >
  • Strukturwandel in der österreichischen Rinderwirtschaft schreitet voran

  • Die neue Trächtigkeit wird vor der Abkalbung programmiert

  • Der Fett/Eiweiß- Quotient (FEQ)

  • Erstmals ergänzt Rassendurchschnitt die Auswertungen je Betrieb

  • Warum gerade die braune Kuh?

  • Der schnelle Weg zum Wiederkäuer: Kälber-TMR

  • In der Rindermast bleiben die Spannen eng

  • Fruchtbarkeitsmanagement optimieren

  • 1. NÖ Fleischrindertag: 9. März 2013

  • Kühe melken und Kälber saugen lassen

  • Reportage: Konsequente Zuchtarbeit in Bayern

  • Optimales Klima im Rinderstall

  • Reportage: Sandra Tuider, gibt gutwüchsigen Nadel- und Laubbaumarten aus der Naturverjüngung Vorrang

  • Reportage: Wimmer, nehmen auf die Ausrichtung der Waldhänge Rücksicht

  • Kuhsignale richtig deuten

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >
  • LKn im Internet:

  • Österreich

  • Burgenland

  • Kärnten

  • Niederösterreich

  • Oberösterreich

  • Salzburg

  • Steiermark

  • Tirol

  • Vorarlberg

  • Wien

  • Links

  • Kontakt

  • Impressum

  • Landwirtschaftskammer Steiermark

  • 8010 Graz | Hamerlinggasse 3 | 

  • +43 (0) 316 - 8050

  • office@lk-stmk.at

  • © 2012 by www.lk-stmk.at

  • Services:

  • ausgewählte Partner

  • ausgewählte Projekte

  • AIZ

  • ARGE Bäuerinnen

  • ARGE Meister

  • Baulehrschau

  • Gutes vom Bauernhof

  • Landjugend Steiermark

  • Lehrlings- u. Fachausbildungsstelle

  • Lebensqualität Bauernhof

  • Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

  • LFI-Veranstaltungskalender

  • Schule am Bauernhof

  • Tiergesundheitsdienst

  • LKO-Stromkalkulator