Präsident der LK Österreich und Präsident der LK Steiermark © LK Vorarlberg |
"Unsere Milch hat eine hervorragende Qualität und eine im Europa-Vergleich unerreichte Frische. Deshalb darf Milch nicht zum Schleuderartikel degradiert werden. Darüber sind sich Bauern und Konsumenten einig und verlangen das auch vom Lebensmittelhandel. Wohin das führt, wenn Milch einzig und allein als Lockartikel für Supermärkte missbraucht wird, zeigt sich derzeit in Deutschland: Dort erhalten die Milchbauern einen deutlich geringeren Preis als ihre Kollegen in Österreich, was letztlich in der Vorwoche zu Protesten geführt hat. Ich appelliere anlässlich des Weltmilchtages 2008 an alle Verantwortlichen, es in Österreich nicht so weit kommen zu lassen. Denn unsere Bauern können erstklassige Qualität und die vom Konsumenten gewünschte Frische nur dann garantieren, wenn dieser Leistung auch eine entsprechende Gegenleistung in Form eines angemessenen Bauernmilchpreises gegenübersteht.
Internationale Top-Qualität zum Diskontpreis kann und wird es nicht geben", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, aus Anlass des heurigen Weltmilchtages.
Milchbauern nach 2015 absichern
"Nach Auslaufen der Milchquote im Jahr 2015 muss auch in den Bergregionen und benachteiligten Gebieten Österreichs, in denen 85% der Milch erzeugt wird, die Milchproduktion weiterhin zu wirtschaftlich vernünftigen Bedingungen möglich sein. Deshalb verlangen wir mit der Milchkuhprämie eine produktionsmäßige Absicherung für diese Regionen. Auf diese Weise können die Berggebiete, die auch die Grundlage für die Tourismuswirtschaft bieten, weiterhin bewirtschaftet werden. Denn Österreich hat eine der kleinststrukturierten Milchviehhaltungen EU-weit:
"In Österreich sind rund 40.000 Milchbauern vornehmlich in den Berg- und benachteiligten Gebieten tätig. Sie halten im Durchschnitt rund zehn Kühe und rangieren mit dieser kleinbäuerlichen Struktur im europäischen Vergleich am Ende der Tabelle. Nur ein fairer Milchpreis macht es ihnen letztlich möglich, auch weiterhin Milchbauern zu bleiben und so die zahlreichen Funktionen im Sinne der Gesellschaft aufrecht zu erhalten", erklärte Wlodkowski abschließend.
Internationale Top-Qualität zum Diskontpreis kann und wird es nicht geben", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, aus Anlass des heurigen Weltmilchtages.
Milchbauern nach 2015 absichern
"Nach Auslaufen der Milchquote im Jahr 2015 muss auch in den Bergregionen und benachteiligten Gebieten Österreichs, in denen 85% der Milch erzeugt wird, die Milchproduktion weiterhin zu wirtschaftlich vernünftigen Bedingungen möglich sein. Deshalb verlangen wir mit der Milchkuhprämie eine produktionsmäßige Absicherung für diese Regionen. Auf diese Weise können die Berggebiete, die auch die Grundlage für die Tourismuswirtschaft bieten, weiterhin bewirtschaftet werden. Denn Österreich hat eine der kleinststrukturierten Milchviehhaltungen EU-weit:
"In Österreich sind rund 40.000 Milchbauern vornehmlich in den Berg- und benachteiligten Gebieten tätig. Sie halten im Durchschnitt rund zehn Kühe und rangieren mit dieser kleinbäuerlichen Struktur im europäischen Vergleich am Ende der Tabelle. Nur ein fairer Milchpreis macht es ihnen letztlich möglich, auch weiterhin Milchbauern zu bleiben und so die zahlreichen Funktionen im Sinne der Gesellschaft aufrecht zu erhalten", erklärte Wlodkowski abschließend.

