Hochsilos sind hohe Siloanlagen, die von oben befüllt werden. Sie dienen der Konservierung von Gras- und Maishäckselsilagen (Ganzpflanze), Maiskornschrot, CCM sowie Trocken- und Feuchtgetreide. Tiefsilos werden ohne Hochfördereinrichtung direkt befüllt.
Das Hochsiloverfahren wurde großteils vom Rundballen- und dem Fahrsiloverfahren abgelöst. Es hat aber einige spezifische Vorteile, weshalb es nach wie vor auch in der modernisierten Landwirtschaft angewandt wird. Zum Beispiel kann "absetzig" befüllt werden - also an mehreren Tagen - dadurch können einzelflächenbezogene Erntetermine wahrgenommen werden. In Hanglagen ist die direkte Befüllung von oben mittels Ladewagen und damit ein Ein-Personen-Erntebetrieb bei gleichzeitig hoher Einfuhrleistung möglich. Außerdem sind die Konservierungsverluste gering.
Hochsiloanlagen werden heute aus Gründen der vollen Mechanisierbarkeit, der deutlich geringeren Gefahr des Nachgärens und aufgrund besonderer Anforderungen der Gelände- und Betriebsbedingungen (Schweinebetriebe) gebaut. Das vorliegende ÖKL-Merkblatt behandelt ausschließlich Siloanlagen für die landwirtschaftliche Tierhaltung und bezieht sich dabei nur auf Hoch- und Tiefsilos aus Beton. Die wichtigsten Planungsgrundsätze wie Raumbedarf, Lastannahmen, Lage und Sickersaftraum, sowie planerische, sicherheitstechnische und managementbezogene Details für die Errichtung und den Betrieb von Hoch- und Tiefsilos werden dargestellt. Soweit diese baulich zu berücksichtigen sind, werden auch die Befüll- und Entnahmetechniken aufgezeigt.
Das Hochsiloverfahren wurde großteils vom Rundballen- und dem Fahrsiloverfahren abgelöst. Es hat aber einige spezifische Vorteile, weshalb es nach wie vor auch in der modernisierten Landwirtschaft angewandt wird. Zum Beispiel kann "absetzig" befüllt werden - also an mehreren Tagen - dadurch können einzelflächenbezogene Erntetermine wahrgenommen werden. In Hanglagen ist die direkte Befüllung von oben mittels Ladewagen und damit ein Ein-Personen-Erntebetrieb bei gleichzeitig hoher Einfuhrleistung möglich. Außerdem sind die Konservierungsverluste gering.
Hochsiloanlagen werden heute aus Gründen der vollen Mechanisierbarkeit, der deutlich geringeren Gefahr des Nachgärens und aufgrund besonderer Anforderungen der Gelände- und Betriebsbedingungen (Schweinebetriebe) gebaut. Das vorliegende ÖKL-Merkblatt behandelt ausschließlich Siloanlagen für die landwirtschaftliche Tierhaltung und bezieht sich dabei nur auf Hoch- und Tiefsilos aus Beton. Die wichtigsten Planungsgrundsätze wie Raumbedarf, Lastannahmen, Lage und Sickersaftraum, sowie planerische, sicherheitstechnische und managementbezogene Details für die Errichtung und den Betrieb von Hoch- und Tiefsilos werden dargestellt. Soweit diese baulich zu berücksichtigen sind, werden auch die Befüll- und Entnahmetechniken aufgezeigt.



