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Regelmäßige Wartung verlängert die Laufzeit des Traktors

Damit der Traktor möglichst lange funktionsfähig bleibt und einwandfrei läuft, sind regelmäßige Wartungsarbeiten notwendig. Die Bildungs­werkstatt Mold verrät, wie Sie diese Arbeiten mit wenigen Handgriffen erledigen können.
Links ist das feine Gitter zur schnellen Reinigung  in der Mitte befindet sich der ausgeschobene Kühler zur einfacheren Reinigung und rechts sieht man den Motorkühler mit Viskolüfter. © zVg
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Links ist das feine Gitter zur schnellen Reinigung, in der Mitte befindet sich der ausgeschobene Kühler zur einfacheren Reinigung und rechts sieht man den Motorkühler mit Viskolüfter. © zVg
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Links ist das feine Gitter zur schnellen Reinigung, in der Mitte befindet sich der ausgeschobene Kühler zur einfacheren Reinigung und rechts sieht man den Motorkühler mit Viskolüfter. © zVg
Links ist das feine Gitter zur schnellen Reinigung  in der Mitte befindet sich der ausgeschobene Kühler zur einfacheren Reinigung und rechts sieht man den Motorkühler mit Viskolüfter. © zVg
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Keilriemenspannung kontrollieren

Die Wasserpumpe wird vom Motor über einen Keilriemen angetrieben. Die richtige Riemenspannung lässt sich in der Bedienungsanleitung nachlesen. Generell soll der Keilriemen an der längsten Stelle um 90 Grad verdrehbar sein. Bei Poly-V-Riemen übernimmt eine federbelastete Umlenkrolle zumeist die Spannung.

Kühler säubern

Bei manchen Traktoren gibt es vor dem Kühler ein feines Gitter, das sich rasch und werkzeuglos herausziehen lässt. Angestaute Verunreinigungen kann man so einfach herausklopfen. Weiters soll der Kühler mit Druckluft von hinten nach vorne durchgeblasen und gelegentlich auch mit Wasser gereinigt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass man weder zu viel Druck noch einen Hochdruckreiniger verwendet.
Das ausgeklappte Kühlerpaket erleichtert die Zugänglichkeit zu den einzelnen Kühlern. © Foto: zVg
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Das ausgeklappte Kühlerpaket erleichtert die Zugänglichkeit zu den einzelnen Kühlern. © Foto: zVg
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Das ausgeklappte Kühlerpaket erleichtert die Zugänglichkeit zu den einzelnen Kühlern. © Foto: zVg
Das ausgeklappte Kühlerpaket erleichtert die Zugänglichkeit zu den einzelnen Kühlern. © Foto: zVg
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Kühlflüssigkeit wechseln

Die Kühlflüssigkeit besteht aus sauberem Wasser und Kühlerfrostschutzkonzentrat zum Schutz vor Frost und Korrosion. Damit soll eine Frostsicherheit von mindestens –20 Grad Celsius erreicht werden. Die Bezeichnung PL 1 auf dem Frostschutzmittelgebinde gibt Hinweis auf eine korrosive Sicherheit. Andere Frostschutzmischungen sind dem Diagramm der Betriebsanleitung zu entnehmen. Die Frostsicherheit wird mit dem Refraktometer überprüft. Wenn keine Minimum- oder Maximum-Markierung am Kühler oder Ausgleichsbehälter angegeben sind, füllt man so viel Kühlflüssigkeit ein, bis die Kühlerflüssigkeit die Kühlrippen rund einen Zentimeter bedeckt. Der Kühlmittelstand wird bei modernen Traktoren häufig elektrisch überwacht.

In der Praxis wechselt man die Kühlflüssigkeit – abhängig von der Intensität des Traktoreinsatzes – alle zwei bis fünf Jahre.
Bei längerer Verwendung derselben Kühlflüssigkeit sondert sich ein "Satz“ ab, der die Kühlleistung verringert. Der Wechsel der Kühlflüssigkeit sollte daher im Sommer erfolgen, damit man den Kühler gut durchspülen kann. Dazu den Kühler ablassen, mit reinem Wasser und gegebenenfalls Reinigungsmittel befüllen und nach einigen Betriebsstunden wieder auslassen. Diesen Vorgang ein zweites Mal wiederholen und dann erst mit der Kühlflüssigkeit befüllen.

Kühlerdichtheit prüfen

Bei der Kontrolle der Kühlflüssigkeit sollte man gleichzeitig auf Flüssigkeitsverlust achten. Bei eingebauten Kühlern kann ein eventueller Kühlflüssigkeitsverlust meist leicht an der Füllstandmarkierung festgestellt werden. Dabei achtet man auf Beschädigungen und Undichtheit von Schlauchleitungen, Wasserpumpe und Verschraubungen.

Im ausgebauten Zustand kann man die Dichtheit mit Hilfe eines alten Fahrradschlauches überprüfen. Dazu den Fahrradschlauch aufschneiden und die beiden Enden mit Schlauchschellen am Anschlussstutzen des Kühlers befestigen. Anschließend am Luftventil etwas Luft, aber nicht zu viel, hineinblasen. Größere Löcher können durch zischende Geräusche sofort gefunden werden. Kleine Undichtheiten lassen sich durch Übergießen mit Wasser und eventuell Spülmittel ausfindig machen, da sich an den Austrittstellen Blasen bilden. Lassen sich undichte Schläuche nicht ablösen hilft Wärme, indem man diesen mit einem Heißluftfön, einem Haarfön oder mit heißem Wasser gleichmäßig erhitzt. Dadurch wird der Schlauch elastischer und verformbarer.

Bei defektem Kühlerverschluss kann sich lediglich verringerter Kühldruck, der normalerweise ein Bar beträgt, aufbauen. Somit fällt die Siedetemperatur von 115 Grad Celsius auf 97 Grad Celsius, wodurch die Leistungsfähigkeit des Kühlers sinkt.
Niemals den heißen Kühler öffnen, da dieser unter Druck steht. Immer abkühlen lassen.


Abdeckungen im Kühlerbereich kontrollieren

Man sollte darauf achten, dass die Abdeckungen im Kühlerbereich frei von Verunreinigungen sind und dass Schaumstoff oder Gummilippen intakt sind. Ansonsten könnte "Falschluft“ angesaugt werden.
29.04.2013
Autor:Gottfried Hauer
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