System der Zellen- und Nestaufforstung bei Laubholz © Krogger/lk-stmk |
System der Zellen- und Nestaufforstung bei Laubholz © Krogger/lk-stmk  |
Pflanzverbände
Der gewählte Pflanzverband ist sowohl für den ökonomischen Erfolg, durch Pflanz-, und Pflegekosten, als auch für die Stabilität und die mögliche Wertentwicklung des zukünftigen Bestandes von größter Bedeutung. Das Einbringen vereinzelter Laubhölzer oder Buntmischungen ist daher ungünstig.
Entscheidend ist der Standraumbedarf der jeweiligen Baumart im hiebsreifen Endbestand. Werden bei Nadelbaumarten zwischen 300 und 400 Bäume je Hektar angenommen, so können bei Laubbaumarten nur 70 bis 100 Bäume je Hektar im Endbestand stehen. Der Unterschied zwischen Nester-, und Zellenaufforstung liegt in der Anzahl der Reservisten. Bei Buche und Eiche werden mehr Pflanzen benötigt, um eine ausreichende Anzahl qualitativ hochwertiger Bäume auswählen zu können. Als Grundbestand oder Füllholzbestand werden Linde, Hainbuche oder Schwarzerle im Verband 2,5 mal 2,5 gesetzt. In diesen Grundbestand werden im gedachten Endab-
stand (alle zehn Meter) die Nester-, oder Zellen gepflanzt. Dabei kann auf standörtliche Besonderheiten geachtet werden.