stmk.agrarnet.info
  • Presse

  • Wir über uns

  • Kontakt

  • lk österreich
  • lk burgenland
  • lk kärnten
  • lk niederösterreich
  • lk oberösterreich
  • lk salzburg
  • lk steiermark
  • lk tirol
  • lk vorarlberg
  • lk wien
lk steiermark
  • Steiermark
    • Steiermark
    • Aktuelles
    • Wir über uns
    • Zahlen & Fakten
    • Bezirkskammer
    • Bildungshäuser
    • Bäuerinnen
    • Mein Betrieb - Meine Zukunft
    • Verbände
    • Bildergalerien
    • Veranstaltungen
    • Kleinanzeigen
    • Landwirtschaftliche Mitteilungen
    • Downloads
    • Presse
    • Newsletter
  • Markt & Preise
  • Pflanzen
  • Tiere
  • Bio
  • Forst
  • Umwelt & Energie
  • Förderungen
  • Recht & Steuer
  • Betrieb & Familie
  • Bildung
  • Downloads

  • LK Steiermark
  • / Steiermark
  • / Aktuelles
  • Steiermark
  • Aktuelles
  • Wir über uns
  • Zahlen & Fakten
  • Bezirkskammer
  • Bildungshäuser
  • Bäuerinnen
  • Mein Betrieb - Meine Zukunft
  • Verbände
  • Wetter
  • Bildergalerien
  • Veranstaltungen
  • Kleinanzeigen
  • Landwirtschaftliche Mitteilungen
  • Kontakt
  • Downloads
  • Presse
  • Newsletter

Agrarrohstoffe als Heizmaterial gewinnen an Bedeutung

Kurzumtriebsholz­ und Brennstoffe aus Miscanthus, Maisspindeln und Heu haben Zukunft. Brennstoff Maisspindel soll heuer endgültig normiert werden.
Maisspindel-Mähdräscher nach dem System Tschiggerl © lk-stmk
größer
Maisspindel-Mähdräscher nach dem System Tschiggerl © lk-stmk
Fenster schließen
Maisspindel-Mähdräscher nach dem System Tschiggerl © lk-stmk
Maisspindel-Mähdräscher nach dem System Tschiggerl © lk-stmk
Fenster schließen
Biowärme hat in Österreich mit 80 Prozent den größten Anteil des gesamten Biomassemarktes. Und Holz ist wiederum mit 80 Prozent der wichtigste Rohstoff des Bio-energiesektors. Beim weiteren Bioenergie-Ausbau dürfte Energieholz aus der Forst- und Holzwirtschaft in den nächsten Jahren seine dominante Rolle verlieren, weil die Holznutzung nicht unbegrenzt gesteigert werden kann. Daher muss in den nächsten Jahren die agrarische Biomasse für den Biowärmemarkt verstärkt mobilisiert werden. Neben Energiepflanzen wie Kurzumtriebsholz oder Miscanthus werden auch agrarische Reststoffe wie Maisspindeln oder Landschaftspflegeheu an Bedeutung gewinnen.

Hoffnung Energieholz

bei in den Kurzumtrieb gesetzt, weil Energieholz mit der existierenden Kesseltechnik verheizt werden kann. Dennoch muss intensiv am Ausbau nichtholziger Biomasse für den Biowärmemarkt gearbeitet werden. Dabei sind einige Herausforderungen zu meistern. Viele dieser neuen Rohstoffe sind als Brennstoff noch nicht genormt, daher sind sie für Feuerungsanlagen nur bedingt als einsetzbare Brennstoffe zugelassen. Diese Rechtsunsicherheit führt dazu, dass auch noch keine geprüften Feuerungsanlagen auf dem Markt sind. Die Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen. So ist Miscanthus als Brennstoff bereits genormt. Bei Maisspindeln ist der Normungsprozess derzeit im Gange. Die Norm sollte im Laufe des Jahres 2012 fertig sein. Am schwierigsten ist die Brennstoffnormung bei Heu, weil die Rohstoffeigenschaften je nach Zusammensetzung des Pflanzenbestandes und standortabhängig sehr stark variieren können. Bei den Feuerungsanlagengesetzen gibt es erste Fortschritte. Für gewerbliche Anlagen wurden erstmals auch Emissionsgrenzwerte für nichtholzige Brennstoffe erlassen, sofern diese genormt sind. Einige Heizwerke haben bereits eine Genehmigung für die Verfeuerung von Maisspindeln. Immer noch ungelöst ist die Rechtslage bei Kleinfeuerungen. Hier ist die steirische Politik gefordert, endlich Agrarbrennstoffe zuzulassen, damit die Kesselhersteller Rechtssicherheit für die Entwicklung neuer innovativer Produkte haben. Das Match lautet: Klimaschutz gegen Luftreinhaltung.
Der Querschnitt offenbart die besonderen Eigenschaften - durch Porenstruktur leicht und sehr Stabil © lk-stmk
größer
Der Querschnitt offenbart die besonderen Eigenschaften - durch Porenstruktur leicht und sehr Stabil © lk-stmk
Fenster schließen
Der Querschnitt offenbart die besonderen Eigenschaften - durch Porenstruktur leicht und sehr Stabil © lk-stmk
Der Querschnitt offenbart die besonderen Eigenschaften - durch Porenstruktur leicht und sehr Stabil © lk-stmk
Fenster schließen

Maisspindeln

Sie sind ein wertvoller Reststoff, der bei der Körnermaisernte am Feld zurückbleibt. Vor allem in den Top-Maisbauregionen mit wenig Wald steigt das Interesse, diesen Rohstoff zur Biowärme-Produktion auf dem eigenen Betrieb oder in Biomasse-Heizwerken zu nutzen. Das Manko der fehlenden Erntetechnik konnte in den vergangenen Jahren dank innovativer Landwirte beseitigt werden. Aufgrund der geringen Schüttdichte sollten die Transportwege kurz gehalten werden. Pro Hektar Körnermais fallen rund 1,5 Tonnen Spindeln oder 4.500 Kilowattstunden Rohener- gie an. Das mittelfristige Potenzial wird in der Steiermark auf rund 12.000 Hektar geschätzt. Das ist soviel Energie wie 27.000 Festmeter Energieholz liefern und mit der 1.900 Häuser beheizt werden können.
© Manuela Göll
größer
© Manuela Göll
Fenster schließen
© Manuela Göll
© Manuela Göll
Fenster schließen

Miscanthus

Ist eine mehrjährige Energiepflanze, die im Vergleich zu anderen Fruchtarten hohe Pflanzgutkosten hat und eine zweijährige Etablierungsphase benötigt. Danach ist aber eine rund 15-jährige Hauptnutzungsphase möglich. Der niedrige Wassergehalt bei der Ernte ist von Vorteil. Das Brenn- und Emissions­verhalten ist ähnlich wie bei Holzbrennstoffen, weshalb hohe Wirkungsgrade und niedrige Emissionen zu erwarten sind. Miscanthus bringt Erträge von 15 bis 20 Tonnen Trockenmasse pro Hektar und Jahr. Das sind rund 70.000 bis 80.000 Kilowattstunden Energie. Das kurz- bis mittelfristige Potenzial für die Steiermark liegt bei rund 600 Hektar. Dies ist soviel Energie wie rund 22.500 Festmeter Energieholz liefern, womit 1.600 Häuser beheizt werden.
[1329382466_5.jpg]
größer
Fenster schließen
[1329382466_1.jpg]
Fenster schließen

Landschaftspflegeheu

Fällt bei der Pflege von Naturschutzwiesen oder von extensivem Grünland an. Naturschutzwiesen haben oft Mähzeitauflagen. Extensives Grünland wird in Regionen mit stark rückläufiger Rinderhaltung nicht mehr für die Fütterung gebraucht. Aufgrund der späten Mähzeitpunkte ist das Heu teils schon verholzt und somit als Futter nicht geeignet. Erste Brikettier- und Pelletierversuche verliefen vielversprechend. Geht man von drei Tonnen Frischmasseertrag je Hektar aus, so könnten rund 4.000 Kilowattstunden Energie/Hektar geliefert werden. In der Steiermark könnte mittelfristig von rund 3.100 Hektar Wiesen eine Energiemenge vergleichbar mit 6.200 Festmeter Energieholz geliefert werden, womit 440 Häuser beheizt werden.
16.02.2012
Autor:Horst Jauschnegg
Drucken
Empfehlen
Weitere Informationen:
< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • Ein Fest der Rinderzüchter

  • Live in Aktion am Energieholzfeldtag

  • Waldwirtschaftspreist für Peter Mauthner

  • Steirische Weidegänse werden immer beliebter

  • Von der Schiene auf die Straße – das ist der falsche Weg

  • Güllegruben: Sicherheit hat Vorrang

  • Investitionsförderung

  • Rest'los gscheit essen

  • Verfassungsklage gegen Pauschalierung abgewiesen

  • Franz Titschenbacher ist neuer Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Steiermark

  • Ernte fällt heuer durchschnittlich aus

  • Steirisches Milchfest

  • Leserreise nach Nordspanien

  • Schinken-Raritäten- und Wildprämierung: Steiermark ist Trendsetter bei Schinken und Speck

  • Tiere helfen Kindern mit besonderen Bedürfnissen

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 >
  • LKn im Internet:

  • Österreich

  • Burgenland

  • Kärnten

  • Niederösterreich

  • Oberösterreich

  • Salzburg

  • Steiermark

  • Tirol

  • Vorarlberg

  • Wien

  • Links

  • Kontakt

  • Impressum

  • Landwirtschaftskammer Steiermark

  • 8010 Graz | Hamerlinggasse 3 | 

  • +43 (0) 316 - 8050

  • office@lk-stmk.at

  • © 2012 by www.lk-stmk.at

  • Services:

  • ausgewählte Partner

  • ausgewählte Projekte

  • AIZ

  • ARGE Bäuerinnen

  • ARGE Meister

  • Baulehrschau

  • Gutes vom Bauernhof

  • Landjugend Steiermark

  • Lehrlings- u. Fachausbildungsstelle

  • Lebensqualität Bauernhof

  • Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

  • LFI-Veranstaltungskalender

  • Schule am Bauernhof

  • Tiergesundheitsdienst

  • LKO-Stromkalkulator